Landkreis Diepholz

Todesfall kurz nach Corona-Impfung: Obduktion findet keinen Zusammenhang

Der Anfang Mai im Landkreis Diepholz kurz nach einer Corona-Impfung verstorbene Mann ist aller Wahrscheinlichkeit nach an einer Herzerkrankung gestorben.

Landkreis Diepholz – Der Mann, der Anfang Mai im Landkreis Diepholz kurz nach der Corona-Impfung mit dem Vakzin von AstraZeneca tot aufgefunden worden war, ist nicht an der Impfung verstorben. Ein Zusammenhang sei auszuschließen, bestätigte der stellvertretende Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Verden, Martin Schanz, auf Nachfrage von kreiszeitung.de. Das habe die Obduktion der Leiche ergeben.

Unternehmen:AstraZeneca
Hauptsitz:Cambridge, Vereinigtes Königreich
CEO:Pascal Soriot
Gründung:6. April 1999

Todesfall nach Corona-Impfung im Landkreis Diepholz: Kardiologische Vorerkrankung am ehesten Todesursache

Letztendlich habe die Todesursache nicht abschließend geklärt werden können, so der Sprecher weiter. Als wahrscheinlichste Ursache für das Versterben des 62-jährigen Mannes aus Bruchhausen-Vilsen habe man aber eine kardiologische Vorerkrankung ausmachen können, erklärte Schanz.

Der 62-Jährige war am Donnerstag, 6. Mai 2021, im Impfzentrum Bassum mit dem Impfstoff des Herstellers AstraZeneca gegen das Coronavirus geimpft worden. Einen Tag später war der Mann tot aufgefunden worden. Die Staatsanwaltschaft Verden hatte die Ermittlungen aufgenommen, weil ein Zusammenhang zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte.

Kurz nach der Impfung mit dem Vakzin von AstraZeneca ist Anfang Mai ein Mann im Landkreis Diepholz verstorben. Ein Zusammenhang kann laut Obduktionsbericht aber ausgeschlossen werden. (Symbolbild)

Bereits Anfang des Jahres verstarb eine 90-jährige Seniorin aus Weyhe wenige Stunden nach ihrer Impfung gegen das Coronavirus. In diesem Fall wurde das Vakzin von Biontech genutzt. Laut Obduktionsergebnis gab es aber auch in diesem Fall keinerlei Zusammenhänge zwischen der Impfung und dem Tod der Frau. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Matthias Bein/dpa

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