Einmal Disco – immer Disco

Neuer Chef im „Luma“

Die Diepholzer Diskothek „Luma“.
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Die Diepholzer Diskothek „Luma“.

Diepholz - Von Cord Krüger. Das „Luma“ bekommt einen neuen Betreiber – doch so neu ist der wiederum gar nicht: Der Wildeshauser Gastronom Thorsten Bruns pachtet die Diepholzer Diskothek an der Thüringer Straße und kehrt damit nach mehr als 17 Jahren am kommenden Samstag wieder auf die Kommandobrücke an der Thüringer Straße zurück. „Innerhalb dieser einen Woche kann ich natürlich nicht viel verändern, aber ich hoffe, dass wir langfristig an die alten Zeiten des ,Empire‘ anknüpfen können“, hat sich der 47-Jährige vorgenommen. „Und vielleicht bekommen wir ja einige Gäste von damals wieder zurück.“

Von 1997 bis 2001 hatte Bruns bereits das Sagen im damaligen „Empire“ – damals noch zusammen mit einem Geschäftspartner. Nun firmiert er als alleiniger Pächter. Erfahrungen bringt er zur Genüge mit: Vor fast 20 Jahren baute er die Wildeshauser Großraum-Diskothek „Fun Factory“ auf – und entwickelte sich zu einem Magneten für Partygänger im Nordwesten. Vor knapp einem Monat zog er dort einen Schlussstrich, verkaufte seine Anteile an einen Kollegen aus der Branche – doch so ganz ohne konnte er nicht, wie er schmunzelnd einräumt. „Einmal Disco – immer Disco“, sagt der Chef der Firma „tb Gastro“, mit der er seit Jahren in Wildeshausen das Bistro „Brasserie“, das benachbarte „Franziskaner“ und das Golf-Café auf der Club-Anlage im Wildeshauser Ortsteil Aumühle betreibt.

In Diepholz will er nun dem „Luma“ zu einem neuen Ruf verhelfen und „mehr Niveau“ hereinbringen: „Alle sollen in diesem Laden willkommen sein und sich wohl fühlen“, unterstreicht der Unternehmer. Den jungen Menschen aus Diepholz und umzu will er genauso etwas bieten wie dem Publikum des „gesetzteren“ Alters um die 30. „In der Kürze der Zeit kann ich natürlich nicht alles sofort auf links drehen, aber wir wollen vielleicht schon ab dem 5. Dezember wieder auch freitags öffnen – und nicht nur samstags“, erläutert Bruns seine ersten Pläne. „Ansonsten verändern wir am aktuellen Dezember-Programm erstmal nichts.“ Fürs neue Jahr „habe ich schon einige Ideen“, schildert der Party-Macher – ohne sich dabei aber näher in die Karten blicken zu lassen. Allerdings kündigt er umfangreichere Investitionen an: „Wir werden einiges an der Licht- und Soundtechnik machen.“

Sein langjähriges Personal aus der „Fun Factory“, das dort unter dem neuen Betreiber weiterarbeitet, will Bruns für seine neue, alte Diepholzer Disco nicht abwerben: „So etwas tut man nicht. Ich schaue mir erstmal die Leute an, die im ,Luma‘ zum Stamm zählen – und ergänze die Belegschaft dann gegebenenfalls.“ Erstmal freut sich der neue Pächter auf sein „Comeback“ in Diepholz.

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