50 Teilnehmer gestern Abend beim Bürgerforum „Konversion Fliegerhorst“

Ideen und Visionen an fünf Themen-Tischen gesammelt

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An fünf Themen-Tischen erarbeiteten Bürger – darunter auch Schüler der GFS – gestern Abend mögliche zukünftige Nutzungen des Diepholzer Fliegerhorstes.

Diepholz - Von Eberhard Jansen. Mit möglichen Nutzungsmöglichkeiten des Diepholzer Fliegerhorstes nach dem Abzug der Luftwaffe in einigen Jahren haben sich gestern Abend junge und ältere Bürger beschäftigt: Mehr als 50 kamen ins Soldatenheim „Haus Herrenweide“, das trotz der Betriebsferien für das zweite Bürgerforum „Konversionsprojekt Fliegerhorst Diepholz“ geöffnet hatte.

Unter den Teilnehmern war auch die Klasse 10c des Diepholzer Gymnasiums Graf-Friedrich-Schule (GFS), die sich im Rahmen eines Projektes zum Strukturwandel mit der Konversion (Umwandlung von militärischem zu zivilem Gelände) beschäftigte. Über die Teilnahme der Schüler freute sich Bürgermeister Dr. Thomas Schulze ganz besonders. „Ihre Meinung ist uns extrem viel wert und mit Ihrer Hilfe werden wir Lösungen finden“, sagte er zu allen Teilnehmern des zweiten Bürgerforums, zu dem die Stadt eingeladen hatte.

Beim ersten war es um die Information der Bürger über den Fliegerhorst, seine Einrichtungen und Gebäude gegangen. Gestern Abend waren Ideen gefragt und Visionen erwünscht.

Dazu teilten sich die Teilnehmer in fünf Arbeitsgruppen auf, nachdem die Projektleiter Frank Schlegelmilch und Maja Fischer vom Büro Baumgart und Partner (Bremen) eine Einführung in den momentanen Sachstand und die weitere Vorgehensweise gegeben hatten.

Die Arbeitsgruppen beschäftigten sich an ihren Tischen mit den Themen „Zukunftsfähige Arbeitswelten“ (gewerbliche Nutzungen), „Vom Dienstgebäude zum Bildungsstandort (Bildungsangebote und Wohnen), „Flächen und Hallen nutzen“ (Sport, Kultur und Freizeit) , „Natürlich natürlich“ (Natur und Landschaft) sowie „Abgehoben?! (Flugbetrieb).

Besonders über das letzte Thema hatte es in vorangegangenen Diskussionen unterschiedliche Meinungen von Bürgern gegeben – die einen sind dafür, die anderen dagegen, den Flugplatz in Betrieb zu halten. Maja Fischer wies darauf hin: Wenn sich die Stadt entscheide, den Flugbetrieb aufzugeben, sei es nur sehr schwer möglich, eine neue Genehmigung zu bekommen. Die Übertragung der Flugplatzrechte sei viel einfacher.

Hintergrundinformationen zum Konversionsprojekt Fliegerhorst gibt es auch auf einer neuen Internetseite:

www.diepholz-konversion.de

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