18 Teams am Start

Elfmeterschießen: „Muris Mädels“ und „Inteamrazur“ ganz vorn

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„Muris Mädels“ und „Inteamrazur“: Das beste Damen- und das beste Herrenteam des Elfmeterschießens in Sankt Hülfe-Heede bei der Siegerehrung.

Sankt Hülfe / Heede - Elfmeter ist nicht gleich Elfmeter: Wo der eine Schütze den Ball mit voller Wucht in die Maschen zimmert, gibt eine andere Schützin der Kugel einen leichten Schubs, sodass sie fast in Zeitlupen-Tempo neben dem Pfosten ins Tor rollt. Wie unterschiedlich die Herangehensweisen beim Duell vom Punkt sein können, das wurde beim Elfmeterschießen für Firmen und Vereine des TuS Sankt Hülfe-Heede am Freitagabend wieder deutlich.

Aber nicht nur der Wettbewerb stand im Mittelpunkt, Jung und Alt – fußballerfahren oder nicht – traf sich auf dem Sportplatz zum Kicken, Plaudern, Essen oder Trinken. 18 Teams hatten sich angemeldet – im Vorjahr waren es 26 gewesen. Das bedeutete, dass die ursprünglich geplante Vorrunde am Mittwoch abgesagt worden war. Das komplette Programm wurde am Freitagabend durchgezogen. „Wir mussten uns beschränken, aber ich denke, wir hatten doch reichlich Spaß“, meinte Rainer Weghöft vom ausrichtenden TuS.

Die Ergebnisse im Einzelnen:

Bei den Damen traten fünf Teams an, das heißt, die Chance, das Halbfinale zu erreichen, war bereits nicht schlecht. Nach einer herausragendenden Torwartleistung sicherten sich „Muris Mädels“ den ersten Rang, die „Fit im Discosound“ im Finale mit 2:0 besiegten. Im Spiel um Platz drei setzte sich der Waldorfkindergarten gegen die D-Jugend-Mamas mit 3:1 durch.

Bei der Herren waren dreizehn Teams gemeldet, die in zwei Gruppen an den Start gingen.

Die Dämmerung brach schon herein, als sich die beiden Finalisten duellierten. Nach einem spannenden Stechen sicherte sich schließlich das Team „Inteamrazur“ den stattlichen Wanderpokal und verwies den „Perle Club“ auf den zweiten Platz. Im Spiel um Platz drei hatte das Team von Reifen Günther mit 4:3 gegen „KK Kartenclub“ das bessere Ende für sich.

Zusammen mit Eckhard Berkemeyer, die erneut die Leitung des Elfmeterschießens in den Händen hatte, überreichte Rainer Weghöft den beiden Siegerteams die Pokale und Gutscheine an Platzierte. Die Organisatoren machten sich da schon Gedanken, wie sie den Wettbewerb wieder mehr ankurbeln können.

Vielleicht ist gerade die Vor-Ferienzeit mit Veranstaltungen so vollgeladen, dass es für die Teilnehmer schwierig ist, sich zwei Abende in der Woche freizuhalten?

Es wäre schade, wenn es diesen Wettbewerb im nächsten Jahr nicht mehr gäbe.

sr

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