Veränderungen bei Appell vollzogen

Neue Struktur: „Hubschrauberwerft“ nun im Einsatzverband

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Nach dem Appell zur Veränderung von Strukturen auf dem Fliegerhorst (von links): Oberstleutnant Christian Mayer, Generalleutnant Helmut Schütz und Oberst Stephan Kramer.

Diepholz - Von Eberhard Jansen. Die Fliegerhorststaffel wurde aufgelöst und zur Luftwaffenunterstützungsstaffel Diepholz. Das Systemzentrum 21, in dem Hubschrauber des Typs CH 53 gewartet und repariert werden, ist nun als „Abgesetzte Instandhaltungsstaffel Hubschraubergeschwader 64 Diepholz“ nicht mehr dem Diepholzer Waffensystemunterstützungszentrum 2 unterstellt. Bei der Luftwaffe auf dem Fliegerhorst Diepholz gab es zwei größere strukturelle Veränderungen, die aber praktisch keine Auswirkungen auf die Personalstärke haben.

Zum Auflösungs- und Aufstellungsappell waren am Dienstagnachmittag die Soldaten und zivilen Mitarbeiter der Fliegerhorststaffel und des Systemzentrums 21 in Halle 41 auf dem Fliegerhorst angetreten. Der Kommandierende General des Luftwaffentruppenkommandos, Generalleutnant Helmut Schütz, setzte die Umstrukturierung dabei in Kraft.

Beim – landläufig „Hubschrauberwerft“ genannten – Systemzentrum 21 gab es mit dem Unterstellungswechsel auch einen Wechsel an der Führungsspitze. Oberstleutnant Eckhard Baß wechselt zu einem anderen Systemzentrum, während Oberstleutnant Dirk Marten mit der Führung der neuen „Abgesetzten Instandhaltungsstaffel HSG 64 Diepholz“ beauftragt wurde. Diese neue Staffel untersteht einem Einsatzverband: dem Hubschraubergeschwader 64 (Laupheim/Schönewalde). Dem neuen Chef ist Diepholz nicht unbekannt: Oberstleutnant Baß tat vor 33 Jahren – seinerzeit noch Fahnenjunker – in der damaligen Werft 23 Dienst.

Sein Vorgänger Oberstleutnant Eckhard Baß betonte für das bisherige Systemzentrum 21: „Wir haben die Herausforderungen gemeistert, weil wir ein Team waren und sind.“

Hauptmann Steffen Behnke, bislang Chef der Fliegerhorststaffel, ist nun Chef der neuen Luftwaffenunterstützungsstaffel Diepholz.

Zum Auflösungs- und Aufstellungsappell waren die Angehörigen des bisherigen Systemzentrums 21 und der bisherigen Fliegerhorststaffel am Dienstagnachmittag in Halle 41 auf dem Fliegerhorst Diepholz angetreten.

Am Dienstag wurden auch die Aufgaben Flugsicherung und der Flugsicherheitskontrolldienst von der ehemaligen Fliegerhorststaffel Diepholz an die Abgesetzte Instandsetzungsstaffel Hubschraubergeschwader 64 Diepholz übergeben.

Diese Luftwaffenunterstützungsstaffel hat einen größeren Aufgabenbereich: Sie übernahm vom Systemzentrum 21 die zerstörungsfreie Werkstoffprüfung, den Wiege- und Nivelliertrupp sowie die waffensystemunabhängige Flugausrüstung. Diese Staffel untersteht weiterhin dem Diepholzer Waffensystemunterstützungszentrum 2 mit dem Kommandeur Oberst Stephan Kramer und hat fünf zusätzliche Dienstposten, während es bei der Abgesetzten Instandsetzungsstaffel Hubschraubergeschwader 64 Diepholz keine Veränderungen der Dienstpostenzahl gibt.

Die Aufstellung und Führungsübergabe der Instandhaltungsstaffel nahm der Kommodore der Hubschrauberstaffel 64, Oberstleutnant Christian Mayer, vor.

Helmut Schütz erläutert Veränderungen

Generalleutnant Helmut Schütz erläuterte vor Soldaten, zivilen Mitarbeitern und Gästen bei dem Appell die Hintergründe der Strukturveränderungen. Demnach rücken neben den Aufgaben im Rahmen des internationalen Krisenmanagements und der humanitären Not- und Katastrophenhilfe angesichts sicherheitspolitischer Veränderungen die Fähigkeiten der Streitkräfte zur Landes- und Bündnisverteidigung verstärkt in den Fokus. Die Entwicklung erfordere auch Anpassungen und Änderungen im Bereich der Waffensystemlogistik.

„Einsatz und „Logistik“ beim Waffensystem (Hubschrauber) CH-53 werden jetzt noch näher zusammenrücken und die Fähigkeiten des HSG 64 als Ganzes stärken, so Schütz: „Ich erwarte eine Effizienzsteigerung durch die Führung aus einer Hand.“

Die Strukturanpassung kam für die betroffenen Diepholzer Soldaten und zivilen Mitarbeiter nicht überraschend. Sie haben laut Generalleutnant Schütz wesentlich bei der Erstellung des Konzepts mitgewirkt, die künftige Führungsstruktur erarbeitet und so vorgeschlagen.

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