Straßenmeistereien: „Selbstverständlich waren wir gut darauf vorbereitet“

Nonstop-Einsatz für Sicherheit auf den Straßen

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Aufgrund der starken Schneefälle sind viele Straßen von Schneematsch bedeckt.

Landkreis Diepholz - Von Robin Grulke. Die starken Schneefälle in den vergangenen Tagen überraschten einige Autofahrer, schlecht befahrbare Straßen führten vermehrt zu Unfällen. Die Leiter der Straßenmeistereien im Landkreis Diepholz zeigen sich allerdings optimistisch, dass die Straßen in ihren Verantwortungsbereichen alle gut befahrbar sind.

„Wir waren darauf schon vorbereitet“, sagt Sonja Stuwe, Leiterin der Straßenmeisterei in Bassum. „Die Wetterberichte hatten es angesagt.“ So musste die Meisterei weder Material- noch Personalmängel beklagen. Die Vorkehrungen dafür werden früh getroffen: In der Regel stehen die Schichtpläne laut Sonja Stuwe für den Winter bereits Ende Oktober fest, weshalb Personalmängel bisher nicht aufgetreten sind. „Salz ist auch ausreichend vorhanden“, so Stuwe.

Die Meisterei kümmert sich im Zwei-Schicht-System um den Straßenräumdienst, sorgt in Früh- und Spätschicht beinahe „non-stop“ für die Sicherheit auf den Straßen.

Das gilt ebenso für die Straßenmeisterei in Bruchhausen-Vilsen. Deren Fahrzeuge waren ab Sonntag Mittag, 12 Uhr, bis abends um 22 Uhr durchgehend im Einsatz, um Salz und Split zu verteilen.

Im Extremfall seien zwei Schichten für jeweils zehn Stunden eingeteilt, so Andine Sieling als Leiterin der Straßenmeisterei Bruchhausen-Vilsen, um die Straßen durchgehend befahrbar zu halten.

Doch wer entscheidet, dass die Straßen geräumt oder gestreut werden müssen? „Nachts fährt einmal der Wetter- und Warndienst herum“, sagt Wolfgang Schwiering, Leiter der Straßenmeisterei in Diepholz. „Wenn es dann notwendig ist, dass wir streuen, ruft der Dienst den Organisator an.“ Dieses Prinzip gilt für alle drei Straßenmeistereien.

Gegen 2 Uhr morgens beginnen die Mitarbeiter der Meistereien in der Regel damit, die Straßen zu streuen. Doch viel Zeit bleibt ihnen nicht: Wenn möglich sollen die Straßen bis um 6 Uhr wieder gut befahrbar sein. Dies stellt bei plötzlich einsetzendem, starken Schneefall wie am Sonntag eine fast unlösbare Aufgabe dar. Daher lautet Wolfgang Schwierings Appell an die Autofahrer: „Vorsichtig Fahren! Es gibt keine Garantie, dass die Straßen wirklich sicher sind.“

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