Straße Willenberg offiziell freigegeben / Bereich für Radfahrer rot abgetrennt

Auf Länge von 350 Metern saniert und neu gestaltet

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Vertreter von Stadt Diepholz, Sanierungsbeirat und Baufirmen gaben gestern offiziell den Willenberg nach dem umfangreichen Umbau der Straße frei.

Diepholz - Eine Aufwertung für das ganze Quartier: Die Straße Willenberg präsentiert sich vom Sommerskamp bis einschließlich Knotenpunkt Postdamm auf einer Länge von 350 Metern komplett saniert und neu gestaltet. Nicht nur Fahrbahn und Gehweg wurden erneuert, sondern auch die Schmutz- und Regenwasserkanalisation. Wegen Überraschungen im Erdreich dauerten die Arbeiten länger als geplant. Gestern wurde die Straße offiziell eröffnet.

Vertreter von Rat und Verwaltung der Stadt Diepholz, des Sanierungsbeirates (für das Gebiet rund um die Moorstraße) und beteiligter Firmen kamen dazu am Vormittag zusammen, um symbolisch ein Absperrband durchzuschneiden.

680000 Euro hat die Neugestaltung gekostet. Im Rahmen des Städtebau-Programms „Soziale Stadt“ wurde die Arbeiten vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit sowie vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung bezuschusst.

Zu der Neugestaltung gehört eine neue, energiesparende LED-Beleuchtung.

Auf der Fahrbahn ist nun ein Bereich für Radfahrer (wie am Postdamm) rot abgetrennt. „Dieser Streifen darf von Autofahrern benutzt werden“, erklärte Bürgermeister Dr. Thomas Schulze. Fahrradfahrer haben dort aber Vorrang.

In Teilbereichen des Gehweges am Willenberg wurden Parkbuchten für Autos gekennzeichnet.

An den Fußgängerüberwegen sind in Absprache mit dem Blinden- und Sehbehindertenverband „Blinden-Leitplatten“ installiert. Durch diese „geriffelten“ Bereiche können sich Menschen mit einem Blindenstock tastend orientieren.

An der Gestaltung beteiligte der Rat der Stadt auch den Sanierungsbeirat. Es habe viele Diskussionen gegeben, aber es sei nun ein gelungenes Projekt, meinte Gerhard Albers, Vorsitzender des städtische Ausschusses für Stadtentwicklung, Planung und Umwelt.

Auch Bürgermeister Dr. Thomas Schulze lobte das Ergebnis. Er kündigte gestern an, dass die Stadt das noch nicht sanierte Teilstück zwischen Sommerskamp und Kreisel bei Ford Rape ab dem zweiten Halbjahr neu gestalten will. Dafür bekommt sie allerdings keine Zuschüsse, da dieses Stück nicht mehr im Sanierungsgebiet liegt.

Die bereits vor einigen Wochen abgeschlossenen Umbauarbeiten der Straße Willenberg hatten im April 2014 begonnen und sollten ursprünglich bis Oktober 2014 dauern. Doch im Erdreich wurden überraschend unbekannte Leitungen gefunden, die zunächst zugeordnet werden mussten. Auch fanden die Baufirmen dort Teerreste, die entsorgt werden mussten.

Das verzögerte den Arbeitsablauf. Bei den Kosten blieb jedoch alles wie geplant.

ej

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