Stolz darauf, was in Aschen geleistet wurde

Kreiszeltlager: Organisatoren ziehen positive Bilanz

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Abbau beim Kreiszeltlager: Nach einer Woche war das letzte Material abtransportiert und eingelagert.

Aschen - Von Sven Reckmann. Es tut sich schon wieder was auf dem Gelände in Aschen, auf dem erst vor vier Wochen das Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr über die Bühne ging. Doch mit Feuerwehr oder gar dem Zeltlager haben die Bauarbeiten nichts mehr zu tun. Auf dem Gelände an der Apwischer Straße wird gerade Erde ausgeschoben für die neue Maschinenhalle eines benachbarten Hofes.

Als genau eine Woche nach der Siegerehrung und dem offiziellen Ende des 37. Zeltlagers das letzte Material abtransportiert wurde, da war dieses Großereignis auch für die zahlreichen Helfer vorüber. Zeit durchzuschnaufen, die Füße hochzulegen oder sich mal wieder anderen Dingen zu widmen.

Unterstützung durch die Bevölkerung hervorgehoben

Ein Schlusspunkt auch für die Verantwortlichen aus dem Organisationsteam, die wochen- und monatelang dafür gearbeitet haben, dass das Zeltlager ein Erfolg wurde.

„Wir sind mit dem Ablauf sehr zufrieden“, blickt Ortsbrandmeister Stefan Göbberd zufrieden auf die Woche zurück. Die Zusammenarbeit habe gut und reibungslos geklappt. Die Rückmeldung von Außerhalb sei positiv gewesen. Göbberd hob die Unterstützung durch die Bevölkerung hervor, auch aus den umliegenden Orten, durch die Stadt Diepholz durch die Feuerwehren und die Vereine.

„Wir sind stolz darauf, was wir geleistet haben.“ Knapp 2000 Teilnehmer, dazu Betreuer und Helfer – der 1300-Einwohner-Ort Aschen war für eine Woche gewaltig gewachsen.

600 Helfer im Einsatz

Eines hatten die Organisatoren naturgemäß nicht im Griff: Das Wetter. Und so mussten sie mit mehr Wasser „von oben“ leben, als ihnen lieb war. Aber die Teilnehmer hätten diese Situation ganz cool gemeistert. „die wissen sich zu beschäftigen“, hat Ortsvorsteher Wilhelm Paradiek beobachtet.

600 Personen waren insgesamt in den Helferlisten eingetragen, sagte Sandra Kirchhoff-Trimpe, die für den Personaleinsatz verantwortlich war. Das sind etwa doppelt so viele wie im Jahr 2000, als Aschen das Zeltlager schon einmal ausgerichtet hatte. Das „Drumherum“ sei mehr geworden, der Aufwand gewachsen, der mit dem Zeltlager zusammenhänge. Diese ganzen Helfer zu koordinieren, „war ein ganz schöner Kraftakt“, gesteht Kirchhoff-Trimpe. Zudem hätten sich viele auch spontan gemeldet: „Wo können wir helfen?“

„Für die Dorfgemeinschaft war das Herausforderung und Highlight“, sagt Wilhelm Paradiek. Man sei zusammengerückt, habe sich besser kennengelernt.

Lokale und regionale Lieferanten haben sich bewährt

Es habe sich bewährt, hauptsächlich auf lokale und regionale Lieferanten zu setzen, eine hohe Flexibilität an den Tag gelegt hätten. So konnte dann beispielsweise auch mal kurzfristig ein Kühlcontainer besorgt werden, als die vorhandenen Kapazitäten nicht ausreichten. Auch in Firmen im Ort hätten immer ein offenes Ohr gehabt, wenn es galt, im Zeltlager zu helfen.

Stichwort Firmen, Stichwort Sponsoren: Mehr als 500 Firmen in der ganzen Region hatte Thomas Drewenings als Verantwortlicher in diesem Bereich im Vorfeld angeschrieben, viele davon erklärten sich sofort bereit, finanziell oder materiell zu helfen.

Das Zeltlager ist Geschichte, nun wollen die Organisatoren kräftig feiern, die Helferfete steigt am 12. August im Heimatmuseum. „Wir wollen den vielen Leuten einfach mal danke sagen“, formuliert es Henning Paradiek.

Im nächsten Jahr findet das Zeltlager in Sudwalde statt, die Helfer des nächsten Jahres sind bei der Fete in Aschen schon mal mit von der Partie.

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