2,7 Millionen Euro fließen an die Haushalte der Mitgliedskommunen

Stadtwerke: Umsatz auf 90 Millionen Euro gestiegen

Waldemar Opalla, Geschäftsführer der Stadtwerke Huntetal, ist zufrieden mit dem Geschäftsergebnis 2015. - Foto: Stadtwerke

Diepholz - Die Stadtwerke Huntetal konnten sich erneut am Markt behaupten und schließen das Geschäftsjahr 2015 mit einem guten Ergebnis ab. Der Jahresumsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um zwei Prozent auf knapp 90 Millionen Euro, teilte der heimische Energierversorger jetzt mit. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) bleibt – nach Abzug der Verluste aus der Bädersparte – mit etwa 1,2 Millionen Euro auf Vorjahresniveau.

„Die Rahmenbedingungen am Markt werden für Energieversorger von Jahr zu Jahr schwieriger. Wir freuen uns, dass wir bei den Herausforderungen des Marktes ein so solides Jahresergebnis abliefern und unseren ambitionierten Wirtschaftsplan erfüllen konnten“, wird Stadtwerke-Geschäftsführer Waldemar Opalla in der Pressemitteilung zitiert.

Der Energie- und Wasserabsatz habe sich im vergangenen Geschäftsjahr marktgerecht entwickelt. Witterungsbedingt gab es eine leichte Steigerung beim Erdgas- und Fernwärmeabsatz von jeweilssieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Strombereich konnten die Stadtwerke ein Absatzplus von zehn prozent erreichen, was vor allem durch die Aktivitäten und Kundengewinne außerhalb des Versorgungsgebietes der Stadtwerke zu begründen ist. Insgesamt konnten die Stadtwerke in den letzten beiden Jahren rund 1100 neue Stromkunden gewinnen.

Auch die Wasserabgabe stieg – bedingt durch ein regenschwaches Jahr und erhöhter Nachfrage vor allem im Gewerbekundenbereich – um rund sechs Prozent von 2,65 auf 2,81 Millionen Kubikmeter.

Das IWW Nord, die Kooperationsgesellschaft zwischen den Stadtwerken, dem Landkreis und dem IWW aus Mülheim, einem der größten zertifizierten Trinkwasserlabore in Deutschland, kann ein solides Jahresergebnis vorweisen. Mit einem Umsatz von mehr als 437.000 Euro (Vorjahr: 346.000 Euro) konnte das Labor aus Diepholz (Wellestraße) seine Marktposition durch den Gewinn namhafter Kunden sogar ausbauen.

Die Bäder in Barnstorf und Diepholz konnten im vergangenen Jahr laut der Pressemitteilung ebenfalls zufriedenstellende Zahlen verzeichnen: Rund 150.000 Besucher zogen in den beiden Freibädern und im Hallenbad „Delfin“ im Jahr 2015 ihre Bahnen.

Die Stadtwerke als Betreiber haben 2015 alle drei Bäder erneut modernisiert und durch neueste Technik noch effizienter gemacht. Insgesamt gaben sie 580.000 Euro für Investitions- und Instandhaltungsmaßnahmen aus. „Ob neue Spielgeräte im Freibad Müntepark, ein neues Warmwassersystem im Freizeitbad Hunteholz oder größere Maßnahmen wie die Sanierung des Hallenbad-Daches – wir halten unsere Bäder in Schuss“, sagt Waldemar Opalla.

Weitere 4,3 Mio. Euro führten die Stadtwerke direkt zurück in die Region, um damit den Ausbau der Netze und weitere verschiedene Projekte in der Region zu fördern.

Investiert haben die Stadtwerke außerdem in die Lebensqualität vor Ort, indem sie zahlreiche Vereine, Veranstalter von Events und verschiedene soziale Einrichtungen unterstützten.

Der Jahresüberschuss der Stadtwerke kommt wie jedes Jahr den Kommunen und somit den Bürgern zu Gute. Nach dem Motto „Aus der Region – für die Region“ wird der in der Region erwirtschaftete Gewinn an die Gesellschafter ausgeschüttet und somit wieder in die Region reinvestiert. „Kindergartenplätze, Straßen, Altenpflege oder Straßenbeleuchtung – das alles ist nur mit vollen Haushaltskassen realisierbar, wofür die Stadtwerke vor Ort sorgen“, sagt Geschäftsführer Waldemar Opalla.

Die Kämmerer und Gesellschafter zeigten sich zufrieden mit dem Ergebnis der Stadtwerke. Durch voll erwirtschaftete Konzessionsabgaben und die Gewinnauskehr fließen insgesamt rund 2,7 Millionen Euro in die Haushalte der Stadt Diepholz, der Samtgemeinden Barnstorf und Rehden und der Gemeinde Wagenfeld.

Geschäftsführer Waldemar Opalla hält weiterhin an seiner expansiven Geschäftspolitik fest. Die Stadtwerke haben in den vergangenen Jahren eine starke Entwicklung hingelegt, die auch in Zukunft weiter vorangetrieben werden wird. Mit fast 130 Mitarbeitern setzte sich das organische Wachstum der Stadtwerke-Gruppe auch 2015 fort.

Opalla: „Die Nähe zu unseren Kunden unterscheidet uns von anderen Wettbewerbern – darauf bauen wir auch in Zukunft.“

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