Stadtwerke Huntetal legen positiven Geschäftsbericht für das Jahr 2014 vor

Sieben Millionen Euro mehr Umsatz und 750 neue Kunden

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Kann sich über ein gutes Ergebnis freuen: Waldemar Opalla, Geschäftsführer der Stadtwerke Huntetal, legte den Geschäftsbericht 2014 des heimischen Energieversorgers vor.

Diepholz - Von Eberhard Jansen. Eine Umsatzsteigerung von sieben Millionen Euro und 750 neue Kunden: Waldemar Opalla blickt zufrieden zurück auf das Jahr 2014. Der Geschäftsführer stellte in dieser Woche den Geschäftsbericht der Stadtwerke Huntetal vor – mit gewissem Stolz und positivem Blick auf 2015.

„Die Stadtwerke Huntetal schließen das Geschäftsjahr 2014 trotz schwieriger Rahmenbedingungen auf dem Energiemarkt mit einem guten Ergebnis ab“, fasst Opalla zusammen. Der Umsatz betrug 86 Millionen Euro. Der Gewinn (vor Steuern) bleibt mit etwa zwei Millionen Euro auf Vorjahresniveau.

Der Nettogewinn fließt anteilmäßig den Stadtwerke-Gesellschafterkommunen Stadt Diepholz, Samtgemeinde Barnstorf, Samtgemeinde Rehden und Gemeinde Wagenfeld zu – und damit den Bürgern. Beispielsweise bekommt die Stadt Diepholz etwa 650000 Euro für ihren Haushalt. Die Konzessionsabgaben, die ebenfalls in die Haushaltskassen der Gesellschaftergemeinden fließen und somit für Investitionen in die Region genutzt werden können, betrugen im Jahr 2014 rund 1,75 Millionen Euro. Darüber hinaus haben die Stadtwerke 2014 mit rund fünf Millionen Euro in den Netzausbau und verschiedene Projekte in der Region gefördert.

Insgesamt hat sich der Energie- und Wasserverkauf der Stadtwerke im Jahr 2014 planmäßig entwickelt. Während beim Stromabsatz insbesondere durch den Zugewinn von Kunden außerhalb des Versorgungsgebietes ein Plus von rund zehn Prozent gemacht werden konnte, sanken der Erdgasverkauf und der Fernwärmeabsatz witterungsbedingt im Vergleich zum Vorjahr. Der Wasserabsatz blieb stabil.

Stadtwerke-Geschäftsführer Waldemar Opalla: „Wir wären nicht so stark, wenn die Kunden unzufrieden mit uns wären.“ Er betont, dass die Stadtwerke nicht der „billige Jakob“ sein wollen, sondern faire Preise bieten – dazu Service und Unterstützung für Kommunen und (als Sponsor) von Organisationen in der Region.

2014 beschlossen die Stadtwerke die Strompreissenkung zum 1. Januar 2015. Im Mai 2015 senkte das heimische Energie-Unternehmen außerdem seine Erdgaspreise. Wie sich die Preise der Stadtwerke zukünftig entwickeln, hänge maßgeblich von den staatlichen Steuern und Abgaben sowie den Netzentgelten ab, auf die die Stadtwerke keinen Einfluss haben, erklärte Opalla: „Die Preisbestandteile, die wir beeinflussen können, werden wir nach aktuellem Stand stabil halten können.“ Das sind Strom-Einkauf, Vertrieb und Service, die 25 Prozent des Strompreises für private Haushalte ausmachen – der Rest sind festgelegte Steuern, Abgaben, Umlagen und regulierte Netzentgelte.

Während viele Energieversorger Kunden verlieren, konnten die Stadtwerke Huntetal ihre Kundenzahlen nicht nur stabilisieren, sondern um 750 erhöhen. Viele leben außerhalb des Versorgungsgebietes oder haben dort ihren Firmensitz. Ein großer auswärtiger Kunde ist beispielsweise der Schuh-Hersteller Lloyd Shoes, der an 32 Standorten „Naturstrom“ von den Stadtwerken Huntetal bezieht.

Wachstum konnten die Stadtwerke auch bei den Mitarbeitern verbuchen. Zum 31. Dezember 2014 waren in der Stadtwerke-Gruppe rund 130 Mitarbeiter beschäftigt. Die steigende Mitarbeiterzahl korrespondiert mit den höheren Umsätzen. Um dem Wachstum des Unternehmens gerecht zu werden, hat der Aufsichtsrat der Stadtwerke 2014 den Bau eines neuen, funktionalen Verwaltungsgebäudes beschlossen (wir berichteten). In dem Neubau an der Amelogenstraße werden Büros und das Kundencenter eingerichtet. Baubeginn soll Anfang 2016 sein.

Der ganze 52-seitige Stadtwerke-Geschäftsbericht ist im Internet zu finden:

www.stadtwerke-huntetal.de

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