3,1 Millionen Euro Gewinn im Jahr 2017 erzielt

Stadtwerke Huntetal gewinnen 1200 Kunden von außerhalb

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Stadtwerke-Geschäftsführer Waldemar Opalla mit dem Geschäftsbericht 2017. Er blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück. 

Diepholz - Die Stadtwerke Huntetal entwickeln sich weiterhin dynamisch. Einen Gewinn von 3,1 Millionen Euro vor Steuern hat der heimische Strom-, Gas- und Wasserversorger im Jahr 2017 erzielt – nach 2,9 Millionen Euro ein Jahr zuvor.

Das geht aus einer Dienstag vorgelegten Pressemitteilung hervor. Die Stadt Diepholz, die Samtgemeinden Barnstorf und Rehden sowie die Gemeinde Wagenfeld profitieren als Gesellschafter über die Gewinnausschüttung von dem guten Ergebnis.

Dieses bestätige den von den Stadtwerken eingeschlagenen Weg des organischen Wachstums. Aus rechtlicher, regulatorischer und nicht zuletzt wettbewerblicher Sicht, seien die Herausforderungen zwar enorm gewachsen, aber mit dem eingeschlagenen Weg der Expansion konnten sich die Stadtwerke im abgelaufenen Jahr wieder sehr gut behaupten, so die Pressemitteilung. Daher blickt Waldemar Opalla, Geschäftsführer der Stadtwerke Huntetal, auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2017 zurück.

Das Kundengeschäft habe sich sehr erfreulich entwickelt und neben den eigentlichen Strom- und Gasprodukten wurden auch energienahe Angebote – wie beispielsweise der Heizungs-Vertrag – vermehrt nachgefragt.

Neue Kunden für Strom und Erdgas

Insbesondere außerhalb des eigenen Netzgebietes waren die Stadtwerke Huntetal erfolgreich und gewannen dort nach eigenen Angaben nahezu 1200 Strom- und Erdgaskunden hinzu.

Regionale Ausrichtung verbunden mit Nähe – ob durch Servicebüros vor Ort oder der Möglichkeit, in der Region immer einen persönlichen Ansprechpartner zu haben – seien Grundlage des Erfolgs. Große Energieversorger ziehen sich eher aus der Fläche zurück und den Kunden fehlt oft ein Ansprechpartner. „Bei uns arbeiten wir unter der Maxime ,Regional. Miteinander. Verbunden’.“, so Opalla. Unter diesem Motto steht deshalb auch der jetzt vorgelegte Geschäftsbericht der Stadtwerke.

Mit der 2017 erfolgten Netzübernahme in der Samtgemeinde Rehden ist das Netzgebiet der Stadtwerke in den Sparten Strom, Gas und Wasser nahezu deckungsgleich. „Der Rat der Samtgemeinde Rehden und der Aufsichtsrat der Stadtwerke haben hiermit eine strategisch sehr wichtige Entscheidung getroffen“, meint Waldemar Opalla.

Die Bilanzsumme der Stadtwerke Huntetal stieg 2017 damit von 59,2 Millionen auf knapp 65 Millionen Euro.

Opalla: „Wir konnten unsere Preise beim Strom und Erdgas stabil halten und haben diese auch noch bis in das Jahr 2018 festschreiben können. Unsere Investitionen von insgesamt 9,6 Millionen Euro sorgen für eine moderne und sichere Infrastruktur in der Energie- und Wasserversorgung in der Region.“

Freibäder bleiben Besuchermagnet

Die Freibäder der Stadtwerke in Diepholz und Barnstorf sind weiterhin ein Besuchermagnet. 2017 wurden trotz mäßigen Wetters etwa 144.000 Besucher gezählt. Das Diepholzer Hallenbad Delfin verzeichnete ein Plus und hatte im vergangenen Jahr 72.000 Besucher.

Mit Blick auf den Sommer 2018 gehen die Stadtwerke von einem Freibad-Besucherrekord aus.

Elektromobilität ist ein großes Thema für die Stadtwerke Huntetal. Sie investierten unter anderem in die Lade-Infrastruktur. Unter Nutzung eines Förderprogramms des Bundes wurden sämtliche E-Ladesäulen der Stadtwerke gegen moderne ausgetauscht. Ganz neu ist der Schnelllader vor dem Verwaltungsgebäude an der Amelogenstraße in Diepholz. Hier können Elektroautos jetzt innerhalb von etwa einer halben Stunde geladen werden.

Ein besonderes Highlight für Kunden und Mitarbeiter war der Einzug in das neue Verwaltungsgebäude. Am Sonntag, 26. August, von 11 bis 17 Uhr kann jeder das neue Gebäude besichtigen: Die Stadtwerke öffnen dann zu einem Familientag mit einem bunten Rahmenprogramm für Groß und Klein ihre Türen. 

ej

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