Spontaner Fototermin der Bürgerinitiative: Hunderte Diepholzer machen mit

Zusammenstehen für die Klinik

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Bürger-Initiative für das Krankenhaus: Rund 500 Menschen zeigten gestern Mittag ihre Solidarität mit der Diepholzer Klinik.

Diepholz - Von Sven Reckmann. Es war ein starkes Zeichen. Wir stehen zusammen für unser Krankenhaus – diese Botschaft sendeten gestern die Diepholzer Bürger zum Erhalt der Klinik in der Kreisstadt.

Es mögen rund 500 Menschen gewesen sein, diese Schätzung legt die Unterschriftensammlung nahe, die sich vor dem Haupteingang der Alexianer-Klinik zusammenfanden, um auf einem großen Foto ihre Solidarität mit der Diepholzer Klinik zu zeigen.

Aufgerufen zu diesen Treffen hatte die neue Bürgerinitiative zum Erhalt der Diepholzer Klinik, die mit dem Bild Aktionsmaterial wie Plakate und Flyer bestücken will.

Eine – für Kleinstadt-Verhältnisse – wahre Völkerwanderung hatte sich gestern Mittag zum Krankenhaus in Bewegung gesetzt.

Mehrere Diepholzer Betriebe waren mit der kompletten Belegschaft erschienen, Handwerksbetriebe, Mitarbeiter aus der Verwaltung und aus Schulen. Die Mitarbeiter von Arztpraxen zeigten Flagge ebenso wie Vertreter der Lokalpolitik und natürlich die Beschäftigten die Klinik selbst. Die Feuerwehr war mit der Drehleiter „ausgerückt“, um den Fotografen einen Überblick zu ermöglichen. Eine Foto-Drohne stieg auf.

Die überwältigende Resonanz auf den Aufruf ist umso bemerkenswerter, da für die Organisation nur wenige Stunden Zeit gewesen waren. „In 24 Stunden haben wir alles auf die Beine gestellt“, berichtete Initiatorin Jolanta Malan, die sich über das Ergebnis freute und ermutigt fühlte durch die Resonanz: Denn die Menschen kamen nicht nur, sondern sie trugen sich auch in die Unterschriftenlisten ein. Bei der 45-minütigen Aktion kamen – allein hier vor der Klinik – insgesamt 389 Unterschriften zusammen, berichtete Malan. Nicht wenige hatten zudem schon im Vorfeld unterschrieben, beispielsweise die Klinik-Mitarbeiter.

Applaus brandete auf, als über den Haupteingang ein Transparent entrollt wurde mit den Worten, „Yes, we can“, ja, wir schaffen das, der Slogan, der auch schon mal US-Präsidenten ins Amt bringt. „Yes, we can. Obama hat‘s auch geschafft, warum sollen wir es nicht auch schaffen?“ Sie dankte für die Unterstützung rund rief dazu auf, beim Kampf für das Diepholzer Krankenhaus weiter zusammenzustehen.

Die Unterschriftenlisten liegen mittlerweile „flächendeckend“ in den Diep-holzer Geschäften aus und auch schon in den Nachbargemeinden bis hin zum Dümmer.

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