Sozialdemokraten zur Schließung des Diepholzer Hammer-Marktes

SPD: „Zu viele beplanbare Flächen in Privateigentum“

Diepholz - Der Diepholzer Hammer-Markt (Auf dem Esch) schließt im Jahr 2018. Angesichts dieser Nachricht (wir berichteten am 21. Dezember) fällt die Diepholzer SPD laut einer Pressemitteilung „aus allen Wolken“ und fragt sich, welche Aktivitäten in den letzten drei Jahren unternommen wurden, um dem Unternehmen in Diepholz eine neue Fläche samt Entwicklungsmöglichkeit zu bieten und warum drei Jahre vergehen mussten.

Noch Anfang November, nach mehreren Nachfragen in den letzten Jahren, habe sich die SPD angesichts der zahlreichen Schließungsgerüchte erkundigt, ob der Standort in Gefahr sei und es neue Informationen gibt. Das sei von der Diepholzer Wirtschaftsförderung verneint worden. Hammer reiche nach Einschätzung der Stadt aktuell die Fläche am alten Standort, habe es geheißen. Trotzdem habe man sich seitens der SPD zur direkten Kontaktaufnahme mit dem Unternehmen entschlossen.

Bemühungen nicht ausreichend

Die im letzten Winter und im Sommer beantwortete Anfrage zur Gewerbeflächensituation der SPD hatte laut Pressemitteilung ergeben, dass in Diepholz etwa zwölf Hektar städtische Fläche planungsreif entwickelt werden könnten. Die Bemühungen hierzu waren aus Sicht der SPD auf diesem Gebiet generell bisher nicht ausreichend. Zu viele Flächen – so auch Falkenhardt („Ovelgönne-Nord“) – befinden sich in Privateigentum, sodass die Stadt nicht flexibel reagieren könne. Die SPD: „Daher müsste die Stadt diese Flächen aufkaufen, um selbst ohne die Befriedigung Dritter agieren zu können.

Die SPD habe klargestellt, dass sie, dass sie das weitere Verfahren „Ovelgönne-Nord“ begleitet.

Rubriklistenbild: © dpa

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