Neuer Niedrigseilgarten im Müntepark wird gut angenommen

Spaß auf Spielpyramide und Balancierseilen

Die pilzähnlichen Balancier- und Kletterelemente des neuen Niedrigseilgarten im Diepholzer Müntepark. Nach Meinung einiger Eltern sind sie etwas zu hoch. - Foto: Klenke

Diepholz - Hüpfelemente, Spielpyramide und Balancierseile bringen noch mehr Spaß in den Diepholzer Müntepark. Der Niedrigseilgarten neben dem schon bewährten Wasserspielplatz lädt Kinder seit einigen Wochen zum Klettern und Hangeln ein. Die Spielanlage wird augenscheinlich gut genutzt.

Der sechsjährige Hannes zeigte am Montagnachmittag seiner großen Schwester, wie gut er schon auf der Spielpyramide klettern kann. Ein junges Mädchen tobte sich ebenfalls im Niedrigseilparcours aus. Sie nutzte das Hangelgerüst

Allerdings seien die pilzähnlichen Balancier- und Kletterelemente – sogenannte kleine und große Käfer – für die Jüngeren noch zu hoch, meinte eine Mutter, die den Kindern im Müntepark zuschaute. „Da müsste noch ein halb so hohes Element oder eine Treppe hin“, schlug sie vor. Trotzdem wollen alle Kinder, die unsere Zeitung befragte, mehrmals in der Woche den Müntepark besuchen.

„Es lohnt sich hier hin zu fahren, man kann mal eben mit dem Rad anhalten“, meinte der Vater eines zweijährigen Jungen.

Im Gegensatz zu einem Hochseilgarten – meist in Baumwipfelhöhe – ist ein Niedrigseilgarten eine Kletteranlage, bei der die Absprunghöhe der Seile und Kletterelemente unter einem Meter liegt. Der Parcours ist dabei im Boden befestigt, eine zusätzliche Sicherung der Spielenden ist nicht notwendig. Solche Anlagen sollen auch eine pädagogische Wirkung haben. Die Kommunikationsfähigkeit soll durch die Nutzung der Klettergeräte gefördert werden, da man sich beim Klettern auch mal in die Quere kommen kann.

Die Niedrigseil-Spielanlage, die 100.000 Euro gekostet hat, ist der dritte Bauabschnitt im Rahmen der umfangreichen Neugestaltung des Münteparks. Sie liegt direkt neben dem im letzten Jahr eröffneten Wasserspielplatz, der vor allem an heißen Tagen intensiv von Kindern genutzt wird. Dieser besteht aus zwei Wasserzapfstellen, dessen Wasser über einen gepflasterten Weg in ein kleineres Becken fließt. Unterwegs kann das Nass von den jungen Nutzern des Spielplatzes mit Hilfe von Absperreinrichtungen blockiert oder umgeleitet werden. Aktion ist angesagt. Auch ein Schöpfrad ist in die Anlage integriert.

Zusätzlich zum Niedrigseilgarten hat die Stadt Diepholz eine Abstellmöglichkeit für Fahrräder geschaffen, um dem hohen Besucheraufkommen gerecht zu werden.

Im ersten Bauabschnitt wurde der Weg vom Rodelberg weiter in Richtung Minigolfanlage verlagert, um mehr Platz für den Spielkomplex und Sitzmöglichkeiten wie Bänke zu schaffen. Geplant ist zudem ein breiterer Müntepark-Eingang vom Willenberg zum Niedrigseilgarten und Wasserspielplatz. Dieser wird angelegt, sobald die neuen Wohnhäuser zwischen Willenberg und Müntepark (wir berichteten) fertig gestellt werden.  

mk/lm

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