Keine Entscheidung im Verkaufsverfahren

Soldatenheim: Zukunft ist weiter offen

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Die Zukunft des geschlossenen Diepholzer Soldatenheims „Haus Herrenweide“ ist nach wie vor offen. 

Diepholz - Von Eberhard Jansen. Die Zukunft des seit Ende April geschlossenen Diepholzer Soldatenheims „Haus Herrenweide“ ist nach wie vor offen.

„Der Entscheidungsprozess bezüglich des Verkaufs des Soldatenheims ist noch nicht abgeschlossen. Der aktuelle Interessent hat noch nicht alle geforderten Unterlagen beigebracht“, erklärte gestern Dr. Marlon Berkigt, Sprecher des Soldatenheim-Trägers Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung (EAS) in Berlin, auf Anfrage unserer Zeitung.

Nachdem der bisherige Pächter Djoko Eric seinen Vertrag gekündigt hatte, um Soldatenheime an den sicheren Bundeswehrstandorten Flensburg und Munster zu betreiben, hatte die EAS den Verkauf des Gebäudes angestrebt. In einem Bieterverfahren, das über die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) abgewickelt wurde, gab es mehrere Interessenten. Derjenige, der das höchste Angebot abgegeben hatte, trat allerdings innerhalb der ihm eingeräumten Frist davon zurück. Zurzeit laufen noch Gespräche mit dem Interessenten, der das zweithöchste Angebot abgegeben hatte.

Sollte auch dieser sein Angebot nicht aufrecht erhalten, kommt es nach inoffiziellen Informationen unserer Zeitung voraussichtlich zur Versteigerung des „Haus Herrenweide“, da kein weiteres „marktgerechtes“ Angebot vorliegen soll.

Das bisherige Diepholzer Soldatenheim an der Von-Braun-Straße war 1978 eröffnet worden. Die Gastraumfläche ist 2 042 Quadratmeter groß, die Gesamtfläche 5 612 Quadratmeter. Der Gastraum bietet Platz für 400 Gäste, der Hotelbereich hat zehn Betten. Insbesondere der Saal aber auch die Nebenräume wurden von Diepholzer Bürgern, Vereinen und Parteien für Versammlungen, Feiern, Bälle und andere Veranstaltungen genutzt.

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