Streitkräfte präsentieren sich in Diepholz

Sich einmal wie ein Jet-Pilot fühlen

Kurz mal wie ein Jet-Pilot fühlen: Besucher des „Tags der Bundeswehr“ in Diepholz konnten ins Cockpit eines „Tornado“ klettern.

Diepholz - Von Eberhard Jansen. Bundesweit an 16 Standorten präsentierten sich die deutschen Streitkräfte am Samstag beim „Tag der Bundeswehr“. Unter dem Motto „Willkommen Neugier!“ war auch der Fliegerhorst Diepholz dabei. 6400 Besucher zählten die Veranstalter dort.

Das waren zwar weniger als die offiziell erwarteten „bis zu 20.000“, aber die Großveranstaltung war dennoch ein Aushängeschild für die Bundeswehr und die vielfältigen, vielfach unbekannten Aufgaben der Soldaten und zivilen Mitarbeiter. Gastgeber waren das Waffensystem-Unterstützungszentrum 2 sowie das II. Objektschutzbataillon der Luftwaffe. Sie und die anderen beteiligten Einheiten und Verbände boten in lockerer Atmosphäre „Bundeswehr zum Anfassen“. Vertreten waren zudem Polizei, Feuerwehr, Technisches Hilfswerk und andere Organisationen. Alle hatten Informationen und viele Aktionen zum Mitmachen.

In Diepholz werden Hubschrauber gewartet und repariert

Im Zelt des großen Materiallagers auf dem Fliegerhorst probierten nicht nur die beiden jungen Diepholzer Lars und Finn Pilotenhelme auf, die in Diepholz zentral gelagert und dort vom Systemzentrum 21 jedem Jet-Piloten der Bundeswehr individuell angepasst werden. Auf dem Rollfeld war ein großer Transporthubschrauber CH-53 zu sehen. In Diepholz werden diese Hubschrauber gewartet und repariert. Die ausgestellte Maschine geht nach mehrmonatiger Wartung in wenigen Wochen wieder nach Afghanistan in den Einsatz. Dorthin wird sie per Tieflader und Transportflugzeug gebracht.

Tag der Bundeswehr in Diepholz

Schon kurz nach der Eröffnung des „Tags der Bundeswehr“ um 10 Uhr strömten am Samstag Menschenmassen durch die Hauptwache des Fliegerhorstes. Jeder Besucher musste sich einer Sicherheitskontrolle unterziehen. Das lief problemlos. Wer die gesamte Ausstellung sehen wollte, musste gut zu Fuß sein und auf dem „Taxiway“ des Flugplatzes bis zum Bereich der Objektschützer im Westen knapp 1,5 Kilometer zurücklegen. 

Langeweile war ausgeschlossen

Langweilig wurde es auf dem Weg nicht: Neben reichlich Informationsständen konnten Besucher in das Cockpit eines vor zehn Jahren ausgemusterten Tornado-Jets klettern sowie Frachtraum und Cockpit einer Transportmaschine C-160 Transall besichtigen. Ein solches Flugzeug flog im Laufe des Nachmittages auch niedrig über den Veranstaltungsort. Ein Höhepunkt war aber ein Überflug des neuen Transportflugzeuges Airbus A400 M gegen 14 Uhr.

Zu sehen war auch der neue Mehrzweckhubschrauber H145M für die Spezialkräfte der Bundeswehr. Das Heer war am Luftwaffenstandort Diepholz mit einem Kampfpanzer Leopard 2 und Fahrzeugen vertreten.

Action gab es auch zu sehen: Bei der Vorführung von Diensthundeführern der Objektschützer stellten Soldaten und ihre vierbeinigen Kameraden in einem Szenario Attentäter.

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