Ergänzung des Skulpturenpfades „Die Sicht“ im Süden von Diepholz

Sechs Meter hoher Gitterkubus an der Hunte

An der Hunte im Süden von Diepholz wurde der sechs Meter hohe Gitterkubus des Osnabrücker Künstlers Volker-Johannes Trieb aufgestellt. Das Kunstwerk ergänzt den Skulpturenpfad „Die Sicht“. - Foto: R. Schröder

Diepholz - Der große Gitterkubus des Osnabrücker Künstlers Volker-Johannes Trieb wurde am Donnerstag an der Huntebrücke in der Nähe des Diepholzer Fliegerhorstes aufgestellt und ergänzt nun den Skulturenpfad „Die Sicht“.

Im zugigen Wind mussten die Einzelteile in drei Metern Höhe von Ulrich Halfpap und seinen Helfern Helmut Henke, Reinald Schröder und Rolf Schulze zusammengeschraubt werden, bevor der zweieinhalb Tonnen wiegende Kubus auf die 1,5 Meter hohen, einbetonierten Stahlstützen gehievt werden konnte.

Das Kunstwerk wurde geschaffen für Schloss Ippenburg (Bad Essen) und dort im letzten Jahr aufgestellt. Die Schlossherrin, Viktoria Freifrau von dem Bussche, hat durch Vermittlung des Diepholzers Ulrich Halfpap dieses Kunstwerk der Agenda-21- Bürgerstiftung in Diepholz geschenkt, um es auf dem von der Stiftung betriebenen Skulpturenpfades „Die Sicht“ einer neuen Verwendung zuzuführen.

Den Transport, die Lackierung und Aufstellung konnte von der Agenda-Stiftung nur bewerkstelligt werden, weil die VR-Stiftung der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Norddeutschland als Sponsor einen Großteil der Kosten übernimmt. Außerdem haben viele Firmen und Privatpersonen durch Sach- und Geldspenden die Verwirklichung unterstützt. Die Firma Jörg Brückner (Rehden) übernahm den Schwertransport, das Bau-Team Husmann stellte den Bauantrag und die Firma Friedrich Fangmeier übernahm die Betonierungsarbeiten und die Kosten für den Schwerlastkran.

Eine offizielle Einweihung des Kunstwerkes wird im nächsten Jahr stattfinden, erklärte der Projektpate Ulrich Halfpap.

Dr. Marcel Holy von der Natur- und Umweltschutzvereinigung Dümmer (NUVD) hatte die Idee, das Kunstwerk von einem künstlich geschaffenen Seitenarm der Hunte umfließen zu lassen. Nachdem die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung sich bereit erklärt hat, die Kosten hierfür zu übernehmen, werden die Baggerarbeiten baldbeginnen.

Mit dem Erdaushub wird unter dem Kubus dann ein eineinhalb Meter hoher Erdhügel gebildet, so dass die Stahl-Stützen dann nicht mehr zu sehen sind.

Der Gitterkubus von Volker Trieb hat eine Grundfläche von vier mal fünf Metern und ist sechs Meter hoch.

Die Oberkante befindet sich damit 7,50 Meter über dem Boden. 

rs

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