Rat beschließt Änderungssatzung

Schulbezirk Sankt Hülfe-Heede wächst um mehrere Straßen

Diepholz - Änderung bei den Schulbezirken: Der Diepholzer Stadtrat hat die Satzung zur Festlegung von Schulbezirken für die Grundschulen geändert.

Einige Straße im Norden und Osten des Stadtgebietes sollen zukünftig dem Einzugsgebiet der Grundschule Sankt Hülfe-Heede zugeordnet werden.

Seit 2002 sind die Schulbezirke für die vier Diepholzer Grundschulen in der geltenden Satzung festgelegt. Abweichungen bei der Einschulung oder beim Wechsel der Schule sind nur in den engen Grenzen des Niedersächsischen Schulgesetzes durch Ausnahmegenehmigung der abgebenden Schulen möglich.

Der Ausschuss für Bildung und Kultur sowie auch der Verwaltungsausschuss hatten Mitte 2017 die Verwaltung beauftragt, zu prüfen, ob diese Grenzen angepasst werden können oder müssen. Hintergrund: die städtebauliche Entwicklung der letzten Jahre.

Aus Sicht der Verwaltung gab es keine Notwendigkeit zur Änderung, dennoch empfahl der Ausschuss für Bildung und Kultur in seiner November-Sitzung folgende Änderung: Die nachfolgenden Straßen aus den Ortsteilen Sankt Hülfe und Heede (Emshoff, Fladder Schulweg, Hartlage, Heeder Bruchweg, Mehweg, Mittelweg, An der Keilloge, Bruchwiesenstraße, Sankt Hülfer Bruch, Sankt Hülfer Bruchstraße, Wetscher Bruchstraße, Wuttloge) sowie die Straßen aus dem Baugebiet Kapellenweg 1 (Bonhoefferstraße, Geschwister-Scholl-Straße, Julius-Leber-Straße, Stauffenbergstraße) werden zum nächstmöglichen Zeitpunkt dem Schulbezirk der Grundschule Sankt Hülfe-Heede zugeordnet.

Zu dieser Auflistung kommt noch die Sulinger Straße hinzu.

Der Stadtelternrat der Stadt Diepholz schloss sich nach eingehender Beratung einstimmig den Empfehlungen der Ausschusssitzungen an.

Der Landkreis Diepholz als Träger der Schülerbeförderung sieht eine Änderung mit Verweis auf Kosten und Aufwand als kritisch an.

Eine Überprüfung der Schulbezirke zur Lenkung der Schülerströme soll spätestens zum Schuljahr 2021/2022 erfolgen.

Der Beschluss fiel gegen die Stimmen der FDP-Fraktion. „Aus unserer Sicht sind keine Änderungen notwendig“, begründete Wilhelm Reckmann die Ablehnung.

sr

Rubriklistenbild: © dpa

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