Ärger mit Maskenpflicht am Wasserspielplatz

Schilder heruntergerissen und teils verbrannt

Eines der Schilder, die am Wasserspielplatz im Müntepark in Diepholz auf die Maskenpflicht hinweisen.
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50 Schilder, die am Wasserspielplatz im Müntepark in Diepholz auf die Maskenpflicht hinweisen, wurden schon heruntergerissen.

Diepholz – Die Maskenpflicht auf dem Wasserspielplatz im Diepholzer Müntepark wird offenbar nicht eingehalten und sorgt für Ärger.

Am Dienstagnachmittag beispielsweise registrierte eine Zeugin aus Diepholz um 14.40 Uhr acht Erwachsene ohne Maske – darüber hinaus zehn kleine Kinder, für die die Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, nicht gilt. Um 16.30 Uhr hielten sich an dem Tag 16 Erwachsene ohne Maske sowie 20 teils Kinder auf oder an dem Wasserspielplatz auf.

Die Stadt Diepholz hatte im Februar die Maskenpflicht erlassen, um die Corona-Ansteckungsgefahr zu verringern. Das sorgte für Ärger. „Die Stadt Diepholz hat inzwischen rund 50 Schilder dort aufgehängt, die immer wieder heruntergerissen oder sogar verbrannt werden“, erklärte eine Stadt-Sprecherin gegenüber unserer Zeitung. Eine Außendienstmitarbeiterin der Stadt kontrolliere täglich zu unterschiedlichen Zeiten.

„Zuwiderhandelnde Personen werden direkt angesprochen und auf ihr Fehlverhalten hingewiesen sowie gegebenenfalls sogar des Platzes verwiesen“, so die Sprecherin.

Auch die Polizei gehe in unregelmäßigen Abständen am Wasserspielplatz im Müntepark vorbei. Eine Ahndung mit Geldbußen sei nur möglich, wenn die Person keine Mund-Nasen-Bedeckung trägt und das Abstandsgebot nicht nur vorübergehend nicht einhält. Die Stadt-Sprecherin: „Entsprechende Fälle würde das Ordnungsamt dem Landkreis melden, der für das Ordnungswidrigkeitenverfahren zuständig ist.“

Die Diepholzer Stadtverwaltung hatte die Maskenpflicht so begründet: „Das gute Wetter lockt immer mehr Menschen nach draußen. Dabei dürfen wir jedoch nicht vergessen, dass wir uns noch immer in der Pandemie befinden. Wir bitten alle Besucherinnen und Besucher, sich an die Regelungen zu halten – zu ihrer eigenen Sicherheit und aus Rücksicht auf die Mitmenschen.“

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