Schäden auf der Fahrbahn zwischen Diepholz und Vechta: Jetzt gilt Tempo 50

Frost hinterlässt seine Visitenkarte auf der B69

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Die B69 kurz vor der Abfahrt Lindloge: Die entstehenden Löcher werden zunächst provisorisch verfüllt.

Diepholz - Bislang hatte der Winter die Straßen der Region noch weitgehend verschont, nach der ersten längeren Frostperiode werden nun allmählich Schäden sichtbar. Besonders auf der Bundesstraße 69 zwischen Diepholz und der Kreisgrenze Vechta taten sich in den vergangenen Tagen einige Löcher – Frostaufbrüche – auf.

Gestern zog die Straßenmeisterei die „Notbremse“ und senkte im gesamten Bereich die Geschwindigkeit. Seit dem Nachmittag gilt dort Tempo 50.

Betroffen seien etwa neun Kilometer Strecke, berichtete der Leiter der Straßenmeisterei Diepholz, Wolfgang Schwiering. „Das sind schon einige Schläge drin.“

Bis zum Jahreswechsel war die Welt für die Straßenwärter noch in Ordnung. Recht wenig Niederschlag und milde Temperaturen – den Straßen bekam diese Mischung gut.

Das änderte sich in der vergangenen Woche. Feuchtigkeit und Kälte im Zusammenspiel machten den Fahrbahnen zu schaffen.

Dabei kommt auch zum Tragen, dass auf den Bundesstraßen verhältnismäßig viele Lastwagen unterwegs sind. Stehendes Wasser werde durch hohe Pump- und Sogwirkung der Reifen bei der Überfahrt mit viel Kraft in die feinen Risse im Fahrbahnbelag gepresst, der Frost tut dann sein übriges. „Da tun dann sehr schnell Löcher auf“, so Schwiering.

Nun ist „Erste Hilfe“ gefragt. Jeden Tag sind Mitarbeiter der Straßenmeisterei auf der Strecke unterwegs, kontrollieren den Streckenzustand und füllen entstandene Löcher auf. Dabei wird Kalkmischgut verwendet, wie Schwiering berichtet. Davon habe man bereits einige Tonnen ausgebracht.

Auf den anderen Bundesstraßen im Bereich Diep-holz sind die Probleme nicht so massiv wie auf der Bundesstraße 69. Kleinere Schäden gebe es auf der B51 im Bereich Burlage oder an einzelnen Stellen zwischen Diepholz und Barnstorf.

Wann es eine großflächigere Sanierung der Betroffenen Stellen gibt, darüber ist noch nicht entschieden. Kurzfristig, also inmitten der Frostperioden, macht das aber wohl keinen Sinn.

Um das Problem nicht größer werden zu lassen, wäre jetzt stabiles Wetter das Ideale. Drei Wochen trockener Frost wären dabei auch kein Problem, meinte Schwiering. „Aber irgendwann ist der ja auch wieder vorbei.“

sr

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