Nicht nur in „Horst“ investiert

TuS Sankt Hülfe-Heede eröffnet Sportplatz

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„Horst“ – einer der beiden Mähroboter – gehört zu den vielen Investitionen auf dem Sportplatz des TuS Sankt Hülfe-Heede, der am Samstag offiziell eingeweiht wurde.

Sankt Hülfe/Heede - „Horst“ hält den Rasen kurz. Der Mähroboter, der etwa 11.000  Euro gekostet und diesen Namen bekommen hat, gehört zu den Investitionen in Höhe von insgesamt 190.000 Euro, die in den vergangenen fünf Jahren in den Sportplatz Sankt Hülfe-Heede geflossen sind.

111 .000 Euro brachte der TuS Sankt Hülfe-Heede aus eigenen Mitteln, durch Kredite, Eigenleistung und Sponsoren auf. Gut 70.000 Euro übernahm die Stadt Diepholz – teils gefördert durch das Kommunal-Investitions-Programm (KIP). Dazu gehörte auch eine Beregnungsanlage.

Verein sieht sich in der Pflicht Jugendliche zu erziehen

Der fünfjährige Investitionsplan ist nun abgeschlossen. Am Samstagvormittag fand die offizielle Eröffnung des Sportplatzes Sankt Hülfe-Heede statt.

TuS-Vorsitzender Horst Gratz begrüßte dazu Vertreter der Stadt Diepholz, befreundeter Vereine, des Niedersächsischen Fußballverbandes (NFV) Diepholz und des Kreissportbundes sowie Sponsoren. Er dankte allen für die Unterstützung und wünschte sich von den Kommunalpolitikern allgemein: „Machen Sie bitte Gelder frei für die Vereine, die sich verstärkt um die Jugend kümmern, nur so bringen wir es fertig, unsere Jugend zu verantwortungsvollen Mitgliedern unserer Gesellschaft zu erziehen.“ Der TuS Sankt Hülfe-Heede sei dankbar, dass die Stadt in die Sportanlage zum Wohle der Jugend investiert habe.

„Horst“ macht Kunstrasen unnötig

Die Umsetzung eines Fünfjahresplanes erfordere einen zielorientierten Vorstand, disziplinierte und engagierte Mitglieder und ein starkes Gemeinschaftsgefühl, meinte der stellvertretende Diepholzer Bürgermeister Gerhard Albers. Er lobte den TuS-Vorstand für die Korrektur seiner Meinung: Für den Bolzplatz sei 2013 in einer Konzeptstudie zur Entwicklung der Diepholzer Sportstätten die Umwandlung des Naturrasens in einen Kunstrasenbelag empfohlen worden. Doch nach der Erprobungsphase des Mähroboters habe der Vorstand eine Kehrtwendung vollzogen und die Kunstrasen-Empfehlung nicht mehr unterstützt. Dieser Platzbelag hätte 136.000 Euro gekostet. Inzwischen hat der TuS zwei Roboter zum Rasenmähen.

Von einer gewinnbringenden Investition für die Jugend und den Verein sprach Andreas Henze, 1. Vorsitzender des NFV Diepholz, angesichts der „beeindruckenden Anlage“.

Nächster Schritt: Flutlichtmasten?

Als Vorsitzender der Fußballabteilung der SG Diepholz und Mitarbeiter der Stadtverwaltung lobte Frank Werner das große Engagement des TuS-Vorsitzenden Horst Gratz, das dieser auch bei zahlreichen Besuchen im Rathaus gezeigt habe, wo er die Wünsche des Vereins deutlich gemacht habe.

Für den Kreissportbund überbrachte Werner Eilers herzliche Glückwünsche.

Als Heeder Ortsvorsteher und Vorsitzender des benachbarten Vereins – der „Maifeier“-Schützen – gratulierte Ralf Müller. Er hatte einen Sack Rasendünger als Präsent mitgebracht.

Der Sankt Hülfer Ortsvorsteher Marcel Scharrelmann gratulierte ebenfalls zum Abschluss des Investitionsplanes und wies darauf hin, dass eventuell über den Dorfentwicklungsplan noch weitere Wünsche des TuS realisiert werden können. Laut Horst Gratz fehlen noch Flutlichtmasten und eine Zufahrt vom Kusselkamp aus.

Auftakt der Investitionen über fünf Jahre waren 2012 der Anbau des Vereinsheimes sowie die Überdachung für den Zuschauerbereich gewesen.  

ej

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