Ansturm bei der Volksbank

Rundgang durch den Neubau weckt heimatliche Gefühle

Bereits einen Tag vor der eigentlichen Filialeröffnung konnten sich die Besucher im Neubau an der Wellestraße umschauen.

Diepholz - Von Louisa Manholt. Der „Tag der offenen Tür“ der Volksbank in Diepholz wirkte fast wie ein Sommerfest. Zur Vorstellung des neuen Gebäudes an der Wellestraße hatten die Gastgeber ein vielfältiges Programm für jedermann vorbereitet.

Das Angebot wurde am Sonntagnachmittag bei sonnigem Wetter sehr gut angenommen. „Es ist wirklich gut besucht. Schon vor der Eröffnung standen viele Besucher vor der Tür“, berichtete Sara Overbecke, Marketing- und Vertriebsassistenz bei der Volksbank. 

Sie ging davon aus, dass bereits in der ersten Stunde etwa 1 000 Besucher den Eingang passiert hätten. Bei Führungen durch das Gebäude konnten sich Interessierte das neue Design-Konzept bereits vor der eigentlichen Filialeröffnung am heutigen Montag anschauen.

Der Betrachter stellte auf den ersten Blick fest: Das Konzept ist ein modernes. Eigene Büros gibt es kaum noch. Vielmehr arbeiten die Mitarbeiter in Teambüros zusammen, die durch geräuschabsorbierende Materialien ein angenehmes Arbeiten ermöglichen sollen. „Für Kundengespräche buchen die Mitarbeiter dann ein Themenzimmer, möglichst passend zum Kunden“, erklärte Overbecke bei einem Rundgang.

Im Mittelpunkt steht das Ambiente

Im Mittelpunkt steht vor allem das Ambiente. Jedes Themenzimmer hat einen Bezug zu Diepholz und soll Heimatgefühl vermitteln. Die plattdeutschen Sprüche auf den Glaswänden der Räume unterstützen dies. So gibt es beispielsweise das Moorzimmer, bei dem Birkenstämme als dekoratives Element genutzt werden. 

Im Zimmer „Diepholzer Schloss“ zieht eine Fototapete mit verschiedenen Impressionen die Blicke auf sich. In einem anderen Raum hängen sogar alte Fotos von Diepholz, die der Bildersammler Andreas Esser für die Volksbank zur Verfügung gestellt hat. Auch die Wanderausstellung anlässlich des 200. Geburtstag von Friedrich Wilhelm Raiffeisen weckte am Sonntag das Interesse der Besucher.

Programm im Außenbereich

Doch nicht nur im Gebäude gab es viel zu erleben. Im Außenbereich präsentierten Schüler der Tanzschule Hoppenburg eine Show. Aufwändige Choreografien und bunte Outfits ließen die Zuschauer applaudieren. Die Kinder konnten sich beim Puppentheater von Maria Schupp und der Gestaltung von Jutebeuteln vergnügen. Eine kleine Attraktion war das „Kunstbike“ von Entertainer Jörg Burghardt, das es nur zweimal auf der Welt geben soll. Dabei werden sogenannte Schleuderbilder erstellt.

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