Versammlung des Reit-und Fahrvereins mit Wahlen und Ehrungen

Reit- und Fahrverein Aschen von 1924 kündigt Turnierausfall an

Bei der Versammlung des Reit- und Fahrvereins Aschen: Vorsitzender Willem Klausing (l.) und sein Stellvertreter, Max Bissinger (r.), mit den geehrten Reiterinnen und Reitern (vordere Reihe, v. l.): Insa Baade, Johanna Koop-Meyer, Anna-Lena Siebe, Sina Schmidt, (hintere Reihe): Jennifer Engemann, Wiebke Ippen stellvertretend für ihren Sohn Hannes Ippen sowie Heiko Klausing. Auf dem Foto fehlt Theresa Schafmeyer. Sie war die erfolgreichste Reiterin.

Aschen - Im vergangenen Jahr warteten im Reit- und Fahrverein Aschen von 1924 Insa Baade, Johanna Koop-Meyer, Anna-Lena Siebe, Sina Schmidt, Jennifer Engemann, Hannes Ippen, Heiko Klausing und Theresa Schafmeyer mit herausragenden Ergebnissen – sprich vorderen Platzierungen - im Springparcours und im Dressurviereck auf.

Die Leistungen der Reiterinnen und Reiter wurden während der Jahreshauptversammlung in der Gaststätte Paradiek vom ersten Vorsitzenden, Willem Klausing, besonders gewürdigt. Die Turnier-Erfolge führte er unter anderem auf die gut strukturierten Unterrichtsstunden zurück.

Vorsitzender lobt Verein für Turnierausrichtung

Mit der Feststellung „Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter uns“ begann Klausing seinen Rückblick. Begonnen hatte 2016 mit Neuwahlen, die fast den kompletten Vorstand betrafen und bei denen Klausing zum Nachfolger des verstorbenen Wilfried Senkler gewählt worden war. Er sei damals in große Fußstapfen getreten und habe stets versucht, eine Basis zwischen Neu und Alt zu schaffen. Ein neuer Vorstand bedeute natürlich auch neue Ideen, aber nicht, dass alles „Alte“ schlecht sei. Bei diesem Spagat sei er tatkräftig unterstützt worden vor allem vom zweiten Vorsitzenden Maximilian („Max“) Bissinger, von Kassenwartin Monice Unger, Schriftführerin Bianca Fohring und Beisitzer Heiko Klausing.

In seinem Rückblick erinnerte Willem Klausing auch an die Teilnahme an einer Pferde-Auktion in Verden, an die Spargeltour am Muttertag, an die Weihnachtsfeier in Scharrel und „als größte Herausforderung“ an das – dank vieler Helfer – wieder glanzvoll verlaufene Reitturnier.

Jugendarbeit gilt als schwieriger Sektor

Max Bissinger habe sich intensiv um alle Belange am Vereinsstall gekümmert, später mit tatkräftiger Unterstützung von Kassenwartin sowie „Ponymutter“ Monice Unger und Maren Althoff. Letztere übernahm zum Herbst den Reitunterricht von Michaela Siebe. Sie sei mit viel Fleiß und Ehrgeiz bei der Sache, betonte Klausing. Er dankte allen Helfern und Vorstandskollegen für ihren engagierten Einsatz und den Sponsoren für ihre Unterstützung vor allem beim Reitturnier. Ihm mache die Arbeit Spaß und er freue sich auf ein erfolgreiches Jahr 2017.

„Der wohl schwierigste Sektor im Reitverein ist die Jugendarbeit“, begann Bianca Fohring ihren Bericht. Dem Reitverein stehen neben Privatpony Balou und Neuzugang Gustave noch Asmara und Aramix für den Schulbetrieb zur Verfügung. Sie wies auf zahlreiche Erfolge der jungen Equipe hin.

Reitturnier fällt großem Feuerwehr-Zeltlager zum Opfer

Die Vorstandswahlen leitete Werner Schneider, nachdem er sich im Namen der „Oldieschrauber“ und des Heimatvereins für die gute Zusammenarbeit bedankt und auf das bevorstehende Zeltlager der Jugendfeuerwehren hingewiesen hatte.

Die Wahlen hatten folgendes Ergebnis: stellvertretender Vorsitzender Max Bissinger, Schriftführerin Anke Baade, stellvertretende Schriftführerin Sylvia Klausing, stellvertretende Kassenwartin Dagmar Göbberd (in Abwesenheit gewählt), Jugendwartin Tanja Schmidt, Jugendsprecherin Sina Schmidt, Beisitzer Heiko Klausing und Maren Althoff. Kassenprüfer wurde Hans-Walter Steinemann.

Das diesjährige Reitturnier fällt aus. Ein Grund dafür ist das große Feuerwehr-Zeltlager in Aschen, bei dem sich auch der Reit- und Fahrverein einbringen wird. 2018 – davon darf ausgegangen werden – wird Aschen dann wieder ein „Mekka für Ross und Reiter“.

rdu

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