Realschule Diepholz und Jugendwerkstatt: Neue Basis der Zusammenarbeit

Bänke für kommunikativen Aufenthaltsbereich

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„Einsitzen“ der neuen Bänke im Aufenthaltsbereich der Realschule Diepholz mit den Verantwortlichen der Planung und Ausführung (von links). Natalia Hensch, Christina Kalvelage, Walter Helmvoigt (5.von rechts), Walter Koopmann (3. von rechts, daneben Elisabeth Picklack (BNVHS) und Realschulleiter Uwe Hofemeister (rechts).

Diepholz - Das Konzept der offenen – das heißt der freiwilligen – Ganztagsschule, stellte die Diepholzer Realschule schon in der Planung vor neue Herausforderungen. Schulleiter Uwe Hofemeister beteiligte an diesem Vorhaben eine Schülerplanungsgruppe aus dem Projekt „Gesund Leben Lernen“ unter Leitung von Kollegin Christine Kalvelage und Sozialpädagogin Natalia Hensch. Sie nahmen Kontakt auf zur Jugendwerkstatt im Weiterbildungszentrum Diepholz.

Ihre Idee: „Wir wollen die Pausenhalle zu einem kommunikativen Aufenthaltsbereich umgestalten und dafür Tischrunden, Sitzplätze und Kickerspieltische so anzuordnen, dass man sich dort in den Pausen locker und leger gruppieren kann und sich wohlfühlt.“ Auch gerade für die Schülerinnen und Schüler aus dem Ganztagsangebot sollte es einladend sein, sich hier zu treffen und die Zeit miteinander zu gestalten.

Natürlich, so der Schulleiter, wird dieses Angebot von Montag bis Mittwoch von halbjährlich zu wählenden Arbeitsgemeinschaften und der Schulaufgabenbetreuung begleitet, wobei der Donnerstag als vierter Tag frei dazu gewählt werden kann.

Sehr patent als Kooperationspartner für die praktisch umgesetzte Gestaltung erwies sich dann die Zusammenarbeit mit der Jugendwerkstatt unweit der Schule in den Kohlhöfen 12a.

Dort bietet die Jugendwerkstatt des Bildungswerks Niedersächsischer Volkshochschule (BNVHS) noch schulpflichtigen jungen Leuten die Möglichkeit an, verschiedene Berufsfelder praktisch kennenzulernen. Das sind Bau- und Baunebenberufe und Bereiche aus Ernährung, Hygiene und Hauswirtschaft.

Das Augenmerk der Realschulplanungsgruppe galt neuen Bänken für den Aufenthaltsraum. Für die Verwirklichung der Pläne bot sich eine kooperative Zusammenarbeit in nächster Nähe an: Die Jugendwerkstatt unter Leitung der pädagogischen Ansprechpartnerin Elisabeth Picklapp mit Ausbildungsleiter Walter Helmvoigt und Walter Koopmann als Gesamtleiter.

Es war eine sinnvolle Aufgabe auch gerade für die Jugendlichen aus der passenden Werkstatt. Hier etwas Brauchbares in Angriff zu nehmen und umsetzen zu können, macht Sinn und setzt greifbare Ziele.

Von März an gingen sie an die Arbeit und schafften es, sechs große Holzbänke zu bauen, die rechtzeitig zu Schulbeginn aufgestellt werden konnten. Die Schüler der Planungsgruppe, die Ausführenden und die Begleiter aus Schule und Werkstatt konnten jetzt stolz auf ihr Basisergebnis sein und weihten die Bänke mit einer Sitzprobe ein.

„Diese gelungene Zusammenarbeit wollen wir auch weiterführen und die Möglichkeit nutzen, jeweils über unseren „Tellerrand“ der Realschule und der Jugendwerkstatt zu blicken und den Erfolg gut überlegter Arbeit zu sehen. So profitieren wir von einander“, war die Meinung der Verantwortungsträger, die schon im Blick haben, den Pausenhof zu verändern. Da wäre dann die Abteilung Garten- und Landschaftsbau der Jugendwerkstatt gefragt.

hb

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