Realistische Gesprächssituationen mit heimischen Personalentscheidern

„Bewerbungsrallye“ in der Jahnschule

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Realistische Bewerbungssituation mit heimischen Personalentscheidern in der Jahnschule: Hier eine Schülerin mit David Tabeling von der Polizei Diepholz.

Diepholz - Zum mittlerweile vierten Mal hatten 43 Schülerinnen und Schüler der neunten Klassen der Jahnschule Diepholz die Möglichkeit, Bewerbungsgespräche in einer realistischen Situation zu erleben und zu proben.

Im Rahmen einer „Bewerbungsrallye“ erhielten die Jugendlichen zunächst die Zeit, eine Bewerbungsmappe zu erstellen, die sich an einem fiktiven Stellenangebot orientierte. Dann folgten die Vorstellungsgespräche mit heimischen Personalentscheidern, die die Schule eingeladen hatte.

In diesen Gesprächen mussten sich die Schülerinnen und Schüler beweisen und ihren Gesprächspartner, den sie nicht aus dem schulischen Alltag kannten, von sich überzeugen.

„Das ist genau der Trainingseffekt, den wir mit dieser Übung erzielen möchten“, erklärte André Pfennig, Schulsozialarbeiter mit Schwerpunkt Berufsorientierung: „Wenn Kritik und Anregungen von Personen kommen, die nicht alltäglich mit den Jugendlichen in Beziehung stehen, dann hat das eine viel nachhaltigere Wirkung auf die Schüler.“

Die Schule dankt allen Unternehmen, die ihre Arbeitskraft und -zeit zur Verfügung gestellt haben, um den Schülerinnen und Schülern der Jahnschule diese wertvolle Erfahrung zu ermöglichen: Mark Kürble (VGH Versicherungen, Diepholz), David Tabeling (Polizei Diepholz), Stephan Immega (E-Center, Diepholz), Michael Klumpe (Stadt Diepholz), Volker Arendt (Autohaus Anders, Diepholz), Jan Stroink (Bestattungsinstitut Stroink, Diepholz), Volker Heitmann (Heitmann Haustechnik, Wehrbleck) und Philipp Böhm (Schornsteinfegermeister Maic Wetzel, Sulingen).

Die Bewerbungsrallye ist ein fester Bestandteil im Berufsorientierungskonzept der Jahnschule. „Die positive Resonanz der Schüler und Schülerinnen wie auch der Firmenvertreter bestärken uns als Schule, dieses Projekt weiter anzubieten“, so die Schulleiterin Anika Flöte.

Neben der Bewerbungsrallye haben die Schüler der Jahnschule im Rahmen von zwei Betriebspraktika (Jahrgang acht und neun), bei der praktischen Berufsweltorientierung und durch eine sehr gute Berufsberatung mit Rainer Lagemann von der Agentur für Arbeit weitere Möglichkeiten, ihren Weg in das Berufsleben zu finden.

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