Wahl des neuen Diepholzer Bürgermeisters

Püschel überlegt Kandidatur

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Hans-Ulrich Püschel (62) überlegt, für das Amt des Diepholzer Bürgermeisters zu kandidieren.

Diepholz - Von Eberhard Jansen. Im Vorfeld der Wahl des neuen Diepholzer Bürgermeisters, die voraussichtlich entweder Ende Mai oder der Ende August stattfindet, überlegen mehrere Diepholzer, ob sie für das Amt kandidieren sollen.

Einer von ihnen ist der CDU-Stadtverbandsvorsitzende und -Kreisgeschäftsführer Hans-Ulrich Püschel. Der 62-Jährige bestätigte gestern Informationen unserer Zeitung, wonach er erneut Interesse an einer Kandidatur haben soll: „Ich überlege das, aber es gibt noch viele Dinge, die vor einer Entscheidung abgeklärt werden müssen.“ Püschel hatte bereits im Jahr 2005 für das Amt des Diepholzer Bürgermeisters kandidiert, damals aber gegen Dr. Thomas Schulze verloren.

Schulze hatte jetzt beim städtischen Neujahrsempfang (wie berichtet) überraschend angekündigt, dass er zum 31. März seine Tätigkeit als Bürgermeister der Stadt Diepholz beenden werde und zum 1. April eine neue berufliche Aufgabe bei der Dr. Jürgen und Irmgard Ulderup-Stiftung übernimmt.

Detlef Tänzer überlegt auch

Danach hatte Detlef Tänzer seinen Hut in den Ring geworfen. Der 52-jährige Aschener – derzeit Fachdienstleiter beim Landkreis Diepholz und privat auch als Mitglied der Aschener Band „Dorfrock“ bekannt – möchte als unabhängiger Bürgermeisterkandidat antreten und hat sich als solcher bei den im Diepholzer Rat vertretenen Parteien beworben.

Die SPD habe schon ein Gespräch mit ihm geführt, sagte Ingo Estermann, Ratsherr und Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Diepholz, gestern unserer Zeitung. Er bestätigte, dass bei den Sozialdemokraten auch noch zwei weitere, externe Bewerbungen eingegangen sind. Eine Frau aus Bremen und ein Mann aus Baden-Württemberg hätten sich beworben. Die SPD Diepholz werde alle drei Bewerbungen prüfen, so Estermann.

Weitere Kandidaturen möglich

Noch haben mögliche Interessenten am Bürgermeister-Amt einige Monate Zeit, ihre Kandidatur im Rathaus zu erklären. Wer nicht als Parteikandidat antritt, muss dazu 160 Unterschriften von wahlberechtigten Diepholzer Bürgern vorlegen. Der Kandidat beziehungsweise die Kandidatin muss zwischen 23 und 67 Jahre alt sein, deutscher oder Bürger eines anderen EU-Staates sein und die Gewähr bieten, dass er beziehungsweise sie für die freiheitlich-demokratische Grundordnung eintritt.

Die Amtsperiode des neuen Diepholzer Stadtoberhauptes, das die Bürger direkt wählen, läuft bis 2026.

Wann die Wahl stattfindet, entscheidet der Rat der Stadt Diepholz aller Voraussicht nach in seiner öffentlichen Sitzung am Donnerstag, 8. März. Die Verwaltung hat als Termin Ende Mai oder Ende August vorgeschlagen. Dabei wurde berücksichtigt, dass eine mögliche Stichwahl 14 Tage später weder in die Ferien, noch auf das Pfingst-Wochenende oder auf den Sonntag des Diepholzer Großmarktes fällt.

Kandidaturen können bis 34 Tage vor dem Wahltermin angemeldet werden.

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