Private Hochschule: Zentrum für Werkstoffe und Technik in Betrieb gegangen

Erstsemester im neuen Diepholzer ZWT begrüßt

61 neue Studenten begrüßte Präsident Prof. Dr. Ludger Bölke (links) gestern an der Hochschule für Wirtschaft und Technik (PHWT) – im Hintergrund das Zentrum für Werkstoffe und Technik (ZWT), mit dem die PHWT erweitert wurde.
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61 neue Studenten begrüßte Präsident Prof. Dr. Ludger Bölke (links) gestern an der Hochschule für Wirtschaft und Technik (PHWT) – im Hintergrund das Zentrum für Werkstoffe und Technik (ZWT), mit dem die PHWT erweitert wurde.

Diepholz - Die Private Hochschule für Wirtschaft und Technik (PHWT) hat gestern in Diepholz ihr Zentrum für Werkstoffe und Technik (ZWT) in Betrieb genommen. 61 Erstsemester der Studiengänge Wirtschaftsingenieurwesen und Maschinenbau begrüßte PHWT-Präsident Prof. Dr. Ludger Bölke in dem neuen Gebäude an der Thüringer Straße. Die offizielle Einweihung soll Anfang nächsten Jahres sein.

Nach einem Jahr Bauzeit sind Gebäude und Einrichtung „zu 95 Prozent fertig“, wie PHWT-Vizepräsident Prof. Dr. Thomas Plegge sagte. Einige der modernen Prüfmaschinen in den Laboren, die nicht nur Studenten, sondern auch Firmen der Region für WerkstoffAnalysen zur Verfügung stehen, sind noch nicht angeschlossen. Doch das erfolgt in den nächsten Tagen.

Für die Aufnahme des Studienbetriebes an der PHWT, die bislang FHWT (Fachhochschule für Wirtschaft und Technik) hieß, ist alles bereit.

In dem neuen Gebäude ¨– Kosten: 5,5 Millionen Euro – gibt es drei Vorlesungsräume für insgesamt etwa 150 Studenten, zwölf Labore unter anderem mit Motorprüfstand, Computer-Tomograph (CT), Klimaprüfungsgerät und Spritzgießmaschine. 2,2 Millionen Euro kostete die Laborausstattung.

„Das Besondere für uns an dem Gebäude ist auch, dass die PHWT zum ersten Mal als Bauherrin aufgetreten ist. Dies ist vor allem durch die äußerst großzügige finanzielle Unterstützung der Dr. Jürgen und Irmgard Ulderup-Stiftung möglich geworden“, sagte Prof. Bölke bei der Begrüßung der neuen Erstsemester und dankte dem Stiftungsvorsitzenden Carl-Albert Petzoldt. Außerdem beteiligten sich Stadt und Landkreis Diepholz an den Kosten. Für den Bau des ZWT gab es zudem EU-Mittel über die NBank in Hannover.

Von Seiten der PHWT hatte Prof. Carsten Bye die Entwicklung des Gebäudes bei der fachlichen Konzeption und Planung und als ständiger Baubegleiter verantwortlich betreut.

„Die Hochschule als Ort, an dem mit Spitzentechnologie gearbeitet wird“, fasste PHWT-Präsident Bölke die Ausstattung des ZWT zusammen, mit dem die nahe gelegene PHWT (Schlesierstraße) am Standort Diepholz erweitert wird.

Etwa 250 junge Menschen absolvieren in Diepholz an der PHWT ein Duales Studium mit den Fachrichtungen Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen. Sie sind bei an der Privaten Hochschule beteiligten Firmen angestellt und absolviere dort ihre Praxis-Anteile.

„Das Studium an der PHWT ist sehr kompakt, aber dafür werden Sie nach dreidreiviertel Jahren auch etwas erreicht haben, für das sie sonst sechs bis sieben Jahre benötigen, wenn Sie die beiden Abschlüsse – Kammerabschluss (Berufsausbildung) und Bachelor-Abschluss erreichen möchten“, sagte Bölke an die neuen Studenten gerichtet: „Wir werden Sie begleiten und unterstützen, aber zum Abschluss tragen können und werden wir sie nicht.“

Am Standort Diepholz der PHWT heißt der Studienbereich „Ingenieurwesen Dr. Jürgen Ulderup“, am Standort Vechta ist der Studienbereich Betriebswirtschaftslehre und am Standort Oldenburg Elektrotechnik/Mechatronik. Insgesamt hat die PHWT etwa 650 Studenten.

Die 61 neuen Diepholzer PHWT-Studenten hieß Bürgermeister Dr. Thomas Schulze gestern Vormittag bei einem kleinen Empfang im Rathaus in der Stadt willkommen. Er überreichte ihnen den „Diepholz Pass“, mit dem der Eintritt zu den Bädern und anderen Einrichtungen verbilligt ist. Danach stellten Schulze und Vertreter des Heimatvereins den Studenten die Stadt Diepholz bei einer Führung vor.

www.phwt.de

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