Private Hochschule für Wirtschaft und Technik verabschiedet 89 Studenten

Dr.-Dehmel-Preis für besonderes Engagement

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Die besten Absolventen der PHWT in den Fachereichen Elektrotechnik, Maschinenbau, Mechatronik und Wirtschaftsingenieurwesen wurden bei der Abschiedsfeier im Diepholzer Theater besonders geehrt.

Diepholz - Diepholz ist eindeutig Hochschulstandort. Was sich der stellvertretende Bürgermeister von Diepholz, Hans-Werner Schwarz, jetzt noch wünscht, ist die gleiche Förderung für die Private Hochschule für Wirtschaft und Technik (PHWT) wie die für staatliche Hochschulen.

Am Freitag entließ die PHWT – wie schon kurz berichtet – 89 Studierende aus den Fachbereichen Elektrotechnik, Maschinenbau, Mechatronik und Wirtschaftsingenieurwesen.

Die meisten Studenten schlossen mit dem Studienabschluss „Bachelor of Engineering“ ab. Das knapp vierjährige duale Studium hat Theorie- und Praxisanteile. Der Dank der Dozenten ging neben dem an die Studierenden an die Unternehmen, die die Dualität des Studiums erst möglich machten.

Das Theater der Stadt Diepholz war fast voll besetzt zur feierlichen Zeugnisübergabe. Bei der Feierstunde drehte sich fleißig das Zitatkarussell mit guten Ratschlägen für die Zukunft.

So meinte Professor Dr. Ludger Bölke, Präsident der PHWT: „Investition in Wissen bringt die besten Zinsen“ und er hatte gelesen, dass Qualität von Qual käme. So verstand er jedenfalls das Credo der Studierenden, wenn sie von „Qual und Happy Hour“ erzählt hatten. Bölkes Blick ging in die Zukunft: „Sie haben viele Mühen auf sich genommen und letztlich gewonnen, doch das lebenslange Lernen wird anhalten“. Denn: Alle fünf Jahre verdopple sich das gesamte weltweite Wissen. Aber der PHWT-Präsident beruhigte die Absolventen: „Die Hälfte davon bleibt nur drei bis vier Jahre aktuell“.

Für Landrat Cord Bockhop stellte sich die Situation so dar: „Die Unternehmen haben mit Ihnen ihr zukünftiges „Gold“ gezielt gesucht, ihre Dozenten haben sie geschliffen, ihre Zukunft gehört Ihnen.“

Stellvertretenden Bürgermeister Hans-Werner Schwarz kündigte für die nächsten Jahrgänge Studierender in Diepholz an: „Wir sind dabei, Wohnraumsituation und studentische Infrastruktur zu verbessern, studieren müssen Sie“.

Robin Krampe und Christian Stäck schauten stellvertretend für ihre Kommilitonen launig zurück: „Duales Ingenieurstudium, reicht Dir das normal wahnsinnige Ingenieurstudium nicht?“.

Sie erinnerten sich an „Sägefächer wie Mathematik oder Physik: „Juchhe, ich hab ne vier, ich bin durch. Oder: O.K. fünf, wir sehen uns wohl im Recall“.

Doch diese Hürden waren genommen, die Essenz waren aus studentischer Sicht: Fachlich kompetente und sozial verträgliche Wesen.

Die Jahresbesten kamen mit Sascha Dörnath (1,7), Thomas Gössmann (1,7) und Torben Lammers (1,7) aus der Elektrotechnik.

Im Fachbereich Mechatronik schloss Christoph Witte mit 1,6 ab.

Im Maschinenbau als insgesamt Bester aller Studienrichtungen Christian Stäck mit Glanznote 1,2.

Robin Krampe (1,3) und Dirk Mönnig (1,3) hatten ihr Wirtschaftsingenieurstudium sehr brillant abgeschlossen.

Robin Krampe und Dennis Hackmann erhielten den im Studium. „Die jungen Ingenieure haben die Firmen auf Messen vertreten und einen Film gedreht. Engagement für die Mitstudenten eingeschlossen“, lobte PHWT-Präsident Prof. Dr. Ludger Bölke.

Christian Stäck erhielt zudem eine Ausbildungsprämie als bester Absolvent von der Kreissparkasse Grafschaft Diepholz.

Bevor der Sektempfang startete, erinnerte Professor Dr. Carsten Bye vom Verein der Freunde und Förderer der PHWT: „Füllt doch in den nächsten Wochen den Mitgliedsantrag aus und unterstützt damit Eure Nachstudierenden“.

„Über den Wolken“ von Reinhard May war mehr als ein Lied zum Abschluss der Band „Immer Anders“, die den Nachmittag musikalisch geprägt hatten. Es war das Gefühl der frischen Ingenieure mit dem Zeugnis in den Händen.

sbb

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