Manfred Riechert möchte Dart in Diepholz populär machen

Präzise Würfe auf die Scheibe aus 2,37 Metern Entfernung

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Kapitän und Mitbegründer des des Diepholzer Dartclubs „Gallier“: Manfred Riechert.

Diepholz - Von Eberhard Jansen. Manfred Riechert hat seine eigenen Pfeile. „Manni“ steht auf den „Flights“ der 16 bis 18 Gramm schweren Darts, mit denen er bei seinem Sport versucht, aus einer Entfernung von 2,37 Metern bestimmte Bereiche einer Zielscheibe zu treffen. Nach der Weltmeisterschaft in London, die in vielen Medien zu verfolgen war, und anderen Großereignissen in dieser Sportart boomt Dart in Deutschland. In Diepholz engagiert sich Manfred Riechert dafür, den aus Großbritannien stammenden Sport noch populärer zu machen.

Er hat 2001 den Diepholzer Dartclub „Gallier“ mitbegründet, der nun wieder ein große Dart-Turnier im „Haus Herrenweide“ veranstaltet. Am Samstag, 27. Januar, können Spieler dort ab 15 Uhr auf acht Dartautomaten werfen. „Auch Hobbydarter sind dabei sehr willkommen“, betont Manfred Riechert.

Der 58-jährige pensionierte Berufssoldat kam vor 17 Jahren zum Dart. Damals veranstaltete der Wirt der Diepholzer Bahnhofsgaststätte ein Dartturnier zu Ostern. Manfred „Manni“ Riechert machte mit und belegte gleich den zweiten Platz.

Dabei hat sicherlich geholfen, dass er nach einer Handgelenk-Operation das Dartspielen trainiert hatte, um wieder die volle Beweglichkeit zu erlangen.

Manfred Riechert und weitere Mitspieler trafen sich nach dem Turnier regelmäßig, gründeten wenige Monate später den Club „Gallier“ und meldeten sich für den Liga-Spielbetrieb beim Deutscher Sportautomatenbund (DSAB) an.

Heute spielt die sechsköpfige „Gallier“-Mannschaft, deren Kapitän Manfred Riechert von Anfang an ist, in der B-Liga des Bezirkes Vechta. Dieser gehören sechs Teams an, die in einer Saison zehn Spiele austragen.

„Soft“-Pfeile am E-Dart-Automaten

Dabei wird E-Dart gespielt. Die Scheiben sind hier in Automaten integriert, die das Wurfergebnis errechnen und anzeigen. Die Pfeile für diese Art des Darts sind „soft“, sie haben eine Spitze aus Kunststoff – im Gegensatz zum Steel-Dart, bei dem die Pfeilspitzen aus verchromten Stahl sind. Die Ergebnisse werden beim „Steel-Dart“ von Schiedsrichtern abgelesen. „Diese Pfeile sind auch etwas schwerer“, erklärt Riechert, „denn sie müssen mit mehr Wucht auf die Scheibe treffen, um stecken zu bleiben.“ Geschick und Präzision sind in beiden Formen des Darts gefragt.

Manfred Riechert kam 1997 als Soldat nach Diepholz. Er organisierte schon 2012 ein Dartturnier im damaligen Soldatenheim „Haus Herrenweide“ für die EAS (Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung) mit.

Im „Haus Herrenweide“ findet auch am 27. Januar wieder das Diepholzer Dart-Turnier statt. Dort sind „Neue“ ebenso willkommen wie beim Training der „Gallier“ jeden Donnerstag ab 19 Uhr in der „Körstube“. In dieser Gaststätte im Alten Rathaus trainiert auch die von Marcel Kreiter geleitete zwei Mannschaft der „Gallier“ und das Diepholzer Dart-Team „Double Ds“, dessen Kapitän Mike Möller ist.

In Drebber gibt es laut Manfred Riechert noch eine Gruppe, die Steel-Dart spielt.

Wer mehr über den DC „Gallier“ erfahren oder sich für das Turnier in Diepholz anmelden möchte, kann Riechert unter Tel. 0162/4435561 erreichen. Anmeldungen nimmt auch sein Teamkollege Jörg Ellermann (Tel. 0176/41162593) entgegen.

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