PHWT-Studenten konstruieren wieder einen Rennwagen / Räume gesucht

Dieses Mal mit Verbrennungsmotor

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Der Grundrahmen des Fahrzeugs ist bereits zusammengeschweißt: Das neue Team „Deefholt Dynamics“ der Privaten Hochschule für Wirtschaft und Technik (PHWT) bereitet sich auf den Konstrukteurs-Wettbewerb „Formula Student“ vor – hier Marvin Arning, Dennis Pieper und Teamleiter Lars Muth (von links).

Diepholz - Studenten der Privaten Hochschule für Wirtschaft und Technik (PHWT) bauen wieder einen Rennwagen: Sie nehmen als Team „Deefholt Dynamics“ erneut am internationalen Konstruktionswettbewerb „Formula Student“ teil.

Im November hatte sich das diesjährige Team zusammengefunden. Es besteht aus 26 Nachwuchsingenieuren – Studierende der Fachrichtungen Maschinenbau und Wirtschafts-Ingenieurwesen des PHWT-Standortes Diepholz

Etwas ist in diesem Jahr anders: Nachdem PHWT-Studenten in den vergangenen Jahren Fahrzeuge mit Elektromotoren konstruiert hatten, baut die aktuelle Gruppe einen Wagen mit Verbrennungsmotor und macht mit beim Wettbewerb „Formula Student Combustion“.

Das Projekt läuft parallel zu den Vorlesungen. Doch diese Doppelbelastung nehmen die Studenten gern in Kauf – sie haben Spaß daran und machen wichtige Erfahrungen.

Erstmalig müssen sie zwei Qualifikationen für zwei Events in einer Saison absolvieren: Vom 28. Juli bis 2. August treten auf dem Hockenheimring 75 „Verbrenner-Teams“ an, vom 10. bis 13. August dann auf dem Red-Bull-Ring in Spielberg (Österreich) noch 21 Mannschaften mit ihren Fahrzeugen.

Zur Qualifikation musste ein Registrierungsquiz auf Zeit absolviert werden, sodass die schnellsten Teams am Wettbewerb teilnehmen können. Das Diepholzer PHWT-Team „Deefholt Dynamics“ war bei beiden Vor-Prüfungen zweitschnellstes deutsches Team.

Momentan läuft die Phase der Endkonstruktion und Beginn des Rennwagenbaus.

„Der Wagen nimmt langsam Formen an. Am Wochenende wurde der Stahlrohrrahmen zusammengeschweißt“, berichtet Lennart Rommel, der bei „Deefholt Dynamics“ für „Public Relations & Sponsoring“ zuständig ist. Der verwendete Antrieb – ein Motorradmotor Yamaha YZF R6, vier Zylinder, 599 Kubikzentimeter Hubraum – wurde bereits auf eigens entwickeltem Motorenprüfstand getestet.

Das Budget müssen die Studenten selbst zusammen bekommen: Die Umsetzung ist nur mit Hilfe von Sponsoren möglich. Weitere Unterstützer sind noch sehr willkommen.

Vor allem sucht „Deefholt Dynamics“ eine neue Werkstatt oder Halle für den Bau des Rennwagens ab Anfang Juli in Diepholz, denn die bisherigen Räume stehen dann nicht mehr zur Verfügung.

Kontakt: 0173 / 7820131 (Lennart Rommel).

ej

www.deefholt-dynamics.com

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