Spezialfahrzeug beim „Tag der offenen Tür“ an der DRK-Rettungswache

Für Patienten bis 350 Kilo

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Ein Spezial-Rettungswagen für stark übergewichtige Patienten war eines der Fahrzeuge, die an der Diepholzer DRK-Rettungswache beim „Tag der offenen Tür“ ausgestellt waren.

Diepholz - Manche Patienten sind etwas schwerer. Bis zu 350 Kilo trägt das „Bett“ in dem Spezial-Rettungswagen, der in Sulingen stationiert ist und bei Bedarf auch in Diepholz zum Einsatz kommt. Er war gestern eines der Fahrzeuge, die an der Rettungswache des Deutsche Roten Kreuzes (DRK) an der Maschstraße neben dem Fliegerhorst beim „Tag der offenen Tür“ zu besichtigen waren.

350 Kilo dürften auch bei sehr korpulenten Menschen kaum ausgereizt werden. „Es geht dabei weniger um das Gewicht, sondern viel mehr um den Umfang der Patienten“, erklärte Axel Vetter, Leiter des DRK-Rettungsdienstes im Landkreis Diepholz. Er freute sich über das große Interesse am „Tag der offenen Tür“. Den ganzen Sonntag über herrschte ein Kommen und Gehen auf dem Gelände der im Oktober 2014 eingeweihten Rettungswache.

Neben der Besichtigungsmöglichkeit von Fahrzeugen – darunter auch die neue Drehleiter der Feuerwehr Diepholz – und den Räumen der Wache gestalteten der DRK-Ortsverein Diepholz – Bereitschaft, Jugendrotkreuz und Tagesmütter – ein buntes Programm. Sie boten anlässlich des Weltrotkreuztages auf dem Rettungswachen-Gelände auch ein Grill- und Kuchenbuffet an. Eine „Action-Hüpfburg“ mit Rutsche und mehreren Hüpf-Bereichen war aufgebaut. Bei einer „Familienrallye“ konnte ein Rasen-Ski-Parcours absolviert werden. Auch galt es, im Rettungswagen versteckte Dinge zu entdecken, die dort nicht hineingehören. Zum Muttertag bekam zudem jede Besucherin eine Blume überreicht.

Die „Jan-Spieker-Bahn“ aus Barnstorf brachte Besucher auf Wunsch zum Freibad und zurück. Dort hatte das Jugendrotkreuz zur Saisoneröffnung ein Aktions-Angebot.

Anlässlich des Weltrotkreuztages gibt es in den nächsten Tagen und Woche weitere Aktionen des DRK in Diepholz zur Werbung von Mitgliedern, Spendern und ehrenamtlichen Helfern.

ej

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