Feuerwehr bereitet Übungsbetrieb vor

Noch immer Auflagen

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Landkreis Diepholz – Fesseln für die Feuerwehr: Kreisbrandmeister Michael Wessels hatte im Mai deutlich gemacht, unter welch schwierigen Bedingungen die ehrenamtlichen Einsatzkräfte in Coronazeiten arbeiten müssen – und beklagt, dass der Übungsbetrieb nicht möglich sei (wir berichteten). Genau das hatte der FDP-Landtagsabgeordnete Marco Genthe zum Anlass für eine Anfrage an den Landtag genommen – gemeinsam mit seinem Fraktionskollegen Thomas Brüninghoff.

Die Antworten aus dem Ministerium für Inneres und Sport liegen jetzt vor. Darin bewertet die Behörde die Maßnahmen und Empfehlungen des Landes in der Coronakrise „als sachgerecht zur Sicherstellung der Einsatzbereitschaft der Hilfs- und Rettungskräfte“ und verweist auf den Landesbeirat Katastrophenschutz. Das Gremium führe die unterschiedlichen Interessen und Anforderungen der am Katastrophenschutz beteiligten Organisationen, Verbände und Interessenträger zusammen. „Bislang wurden in diesem Rahmen keine grundlegenden Probleme thematisiert und Anforderungen an das Land herangetragen, die derzeit weitere Maßnahmen oder abweichende Maßgaben und Empfehlungen für Einsatz-, Dienst- und Ausbildungsbetrieb erforderlich machen“, nimmt das Ministerium Stellung. „Die Einsatzkräfte der niedersächsischen Feuerwehren und Hilfsorganisationen sind grundsätzlich gut ausgebildet. Die Einschränkungen zum Ausbildungs- und Übungsbetrieb hatten bislang nicht zur Folge, dass die Einsatzbereitschaft nicht mehr gegeben wäre.“ Was die Hinweise und Empfehlungen zur Leistungsfähigkeit der Feuerwehren betreffe, werde „die Erforderlichkeit etwaiger Änderungen oder Ergänzungen kontinuierlich lageangepasst“.

Derweil bereiten sich die Stadt- und Gemeindefeuerwehren im Landkreis Diepholz mit ihren rund 5 000 Ehrenamtlichen auf die Rückkehr zum Alltag vor. „Die einzelnen Feuerwehren stecken in der Planung oder der Umsetzung, die aktuellen gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen und den Dienstbetrieb wieder zu ermöglichen“, formuliert es Matthias Thom als Pressesprecher der Kreisfeuerwehr. ANKE SEIDEL

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