Spatenstich für neues Funktionsgebäude im Mühlenkampstadion

Nicht nur mit Umkleiden

Erster Spatenstich für den Anbau an die Mühlenkamp-Sporthalle mit Umkleiden, sanitären Anlagen, Schiedsrichterraum und einem Mehrzweckraum für „Soziale Stadt“-Projekte. Politiker sowie Vertreter von Stadtverwaltung, SG Diepholz und des Sanierungsbeirates schaufelten gestern Vormittag symbolisch. - Foto: Jansen

Diepholz - Die Stadt Diepholz investiert etwa 600.000 Euro im Mühlenkampstadion. Gestern war erster Spatenstich für das neue Funktionsgebäude. In diesem Anbau an die Sporthalle entstehen nicht nur vier Umkleiden plus Schiedsrichterraum mit entsprechenden Sanitäranlagen.

„Das neue Umkleidegebäude wird durch einen Mehrzweckraum ergänzt, damit Kraftsportaktivitäten und Projekte der Sozialen Stadt an die Sportanlage angebunden werden können“, erklärte stellvertretender Bürgermeister Hans-Ulrich Püschel anlässlich des Spatenstichs, zu dem Vertreter des Rates und der Verwaltung sowie der Sportgemeinschaft (SG) Diepholz und des Projekts „Soziale Stadt“ (Sanierungsbeirat) gekommen waren.

Für das Funktionsgebäude hat die Stadt Kosten von 530.000 Euro veranschlagt.

Hinzu kommen die Kosten für die zentrale Heizungsanlage, die als energieeffiziente Anlage für das gesamte Areal mit SG-Sportlerheim, Sporthalle und Umkleiden über das Kommunal-Investitionsprogramm mit 90 Prozent der Kosten gefördert wird.

Für den Anbau rechnet die Stadt mit einem Zuschuss von 200.000 Euro aus dem Programm „Soziale Stadt“.

Die Bauarbeiten haben bereits am 23. Juni begonnen und werden voraussichtlich ein Jahr dauern, da auch Arbeiten im bisherigen Gebäudebestand anfallen.

Vor der Realisierung des neuen Funktionsgebäudes hatte es intensive Beratungen gegeben In die Planungen seien alle einbezogen worden, sagte stellvertretender Bürgermeister Püschel und erinnerte daran, dass die Stadt Diepholz bereits 2012 den Prozess zur Erneuerung ihrer Sportanlagen begonnen habe. Es wurde eine interfraktionelle Arbeitsgruppe eingerichtet und an ein Osnabrücker Planungsbüro der Auftrag zur Analyse der Sportstätten vergeben.

Nach der Präsentation des Konzepts „Entwicklungs- und Modernisierungsmöglichkeiten für Sportstätten in Diepholz“ im Februar 2013 im Fachausschuss führten Politiker und Verwaltungsvertreter Gespräche mit allen Diepholzer Sportvereinen. Größter Handlungsbedarf stellten die Beteiligten im Mühlenkampstadion fest. Mit Vertretern der SG Diepholz wurden Prioritäten festgelegt.

Püschel dankte allen Kooperationspartnern, besonders der Sportgemeinschaft Diepholz und der benachbarten Mühlenkampschule, die während der einjährigen Bauzeit mit Einschränkungen leben müssen.  

ej

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