Musizierende Kinder der Kreismusikschule hatten viele Gäste in der „Münte“

Nicht nur auf die Pauke hauen

Auftakt-Aktion beim Tag der offenen Tür der Kreismusikschule: Das „Musi-Mo“ fährt mit den Kindern der Musikalischen Früherziehung zum Singen und Spielen in den großen Raum der „Münte“ ein. -  Foto: Bredemeyer

Diepholz - Zwei lange Kinderschlangen waren der Anhänger des Musikmobils „Musi Mo“, das in den großen Raum im ersten Stock der „Münte“ einfuhr. Der Tag der „Offenen Tür“ der Kreismusikschule begann so mit den Kita-Kindern der Musikalischen Früherziehung aus Lemförde und Diepholz. Gut 100 Eltern, Großeltern und Geschwister warteten schon auf sie. Ihre Musiklehrerinnen Dagmar Zumsprekel und Christine Zedler stimmten mit ihnen als „Big Band“ das Lied „Mein Musi Mo“ an. Im zweiten Lied kamen Klanghölzer, Rasseln, Trommeln und Zimbeln zum Einsatz.

Musik stimmt einfach fröhlich, und so ging es dann in allen Musikzimmern in der „Münte“ zu. Die Besucher durften in fünf Abteilungen Musikinstrumente ausprobieren.

Nach der musikalischen Früherziehung ist es dann so weit, ein Instrument zu wählen und zu erlernen. Dafür gibt es auch ein spezielles Orientierungsangebot unter dem Titel „Probier mal 4“. Da können mit einer studierten Fachkraft an vier aufeinander folgenden Terminen je 30 Minuten im individuellen Einzelunterricht Erfahrungen auf dem Instrument der Wahl gesammelt werden.

Mit Eifer sammelten die Kinder Lust auf ein Instrument. Der sechsjährige Dominik haute bei Ruth Alomegou kräftig auf die Pauke. Schlagzeug spielen zu lernen, wäre sein Ding.

Liam versuchte sich an der Altblockflöte, Martje an der Klarinette und James machte dicke Backen an der Trompete. Große und kleine Flöten und auch die Querflöte konnten bei Christine Zedler und Christiane Höltge angeblasen werden.

Ein bisschen mehr Luft brauchten die Kleinen für die Trompete bei Timm Puttlik. Schlange standen alle bei Michael Nordlohne und Hans Bernhard Brümmer, denn Gitarre, Akkordeon und Keybord gehören zu den häufig gewünschten Instrumenten.

Von der Viertelgeige bis zum Kindercello boten Rudolf Seippel, Dorothea Sack und Ruth Schwarzenegger an, Saiten zu zupfen und mit dem Bogen zu streichen.

Was bei den einzelnen und schon erprobten Musikschülern nach Monaten und Jahren an Erfolg dabei herauskommt, war in kleinen Konzertdarbietungen zwischendurch immer wieder zu hören. Das spornte an.

Wer mindestens drei Instrumente selbst ausprobiert hatte, durfte sich bei der Musikschulsekretärin Birgit Ufer eine Belohnung abholen.

Wichtig waren auch die Informationsgespräche, die von den Eltern mit den Profis der Kreismusikschule geführt wurden. - hb

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