Dorfentwicklung: 240 000 Euro Zuschuss für Neugestaltungen in Aschen

Nicht nur ein Friedhof

Aus dem Dorfentwicklungs-Programm gibt es knapp 240000 Euro Zuschuss für die Sanierung der Kapelle am Aschener Friedhof und die Aufwertung des Geländes. Landesbeauftragte Dinah Stollwerck-Bauer bei der Übergabe des Förderbescheides mit (von links) Bürgermeister Florian Marré, Landrat Cord Bockhop, Landtagsabgeordneter Marcel Scharrelmann, Ortsvorsteher Wilhelm Paradiek und Pastor Rainer Hoffmann.
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Aus dem Dorfentwicklungs-Programm gibt es knapp 240000 Euro Zuschuss für die Sanierung der Kapelle am Aschener Friedhof und die Aufwertung des Geländes. Landesbeauftragte Dinah Stollwerck-Bauer bei der Übergabe des Förderbescheides mit (von links) Bürgermeister Florian Marré, Landrat Cord Bockhop, Landtagsabgeordneter Marcel Scharrelmann, Ortsvorsteher Wilhelm Paradiek und Pastor Rainer Hoffmann.

Diepholz/Aschen – Für den Diepholzer Ortsteil Aschen ist der Friedhof weit mehr als eine Begräbnisstätte. Er ist ein Dorfmittelpunkt und ein Ort der Begegnung. An Fest- und Gedenktagen hat auch die Friedhofskapelle diese Funktion. Beides soll im nächsten Jahr saniert werden. Dafür bekommt die Stadt Diepholz knapp 240 000 Euro als Zuschuss aus dem Dorfentwicklungsprogramm.

Den Förderbescheid des Landes Niedersachsen überreichte jetzt die Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung Leine-Weser, Dinah Stollwerck-Bauer. Sie schaute sich anschließend auch das Aschener Heimatmuseum an. Dort wurde durch das Dorfentwicklungsprogramm der Bau der neuen Ausstellungshalle mit 73 Prozent der Kosten bezuschusst. Bauherr war der Heimatverein Aschen.

Der Antrag der Stadt Diepholz auf Fördermittel für die Sanierung der Aschener Kapelle und des Friedhofsgeländes war im zweiten Anlauf erfolgreich. „Ich freue mich, dass wir mit dem Friedhof Aschen erneut in kürzester Zeit ein Projekt in der Dorfregion Aschen, Heede und Sankt Hülfe finanziell unterstützen können. Den Menschen hier ist es sehr daran gelegen, ihre Heimat attraktiv zu gestalten. Auch privat engagieren sie sich vorbildlich, wie wir am Beispiel des Heimatmuseums sehen können“, sagte Dinah Stollwerck-Bauer bei der offiziellen Übergabe des Förderbescheides. Dazu waren unter anderem Landrat Cord Bockhop, Landtagsabgeordneter Marcel Scharrelmann, Bürgermeister Florian Marré, der Aschener Ortsvorsteher Wilhelm Paradiek und Pastor Rainer Hoffmann gekommen.

Heimatvereins-Vorsitzender Werner Schneider vor der neuen Ausstellungshalle im Heimatmuseum Aschen, die durch das Dorfentwicklungsprogramm mit 73 Prozent der Baukosten gefördert wurde.

Die Neugestaltung der Friedhofskapelle und des Umfelds der Kapelle in Aschen ist ein weiteres kommunales Projekt im Rahmen der Dorfentwicklung. Die Förderung beträgt über 50 Prozent der Gesamtkosten in Höhe von 474 000 Euro.

Bürger werden beteiligt

„Nachdem der Förderantrag im Jahr 2020 aufgrund fehlender Mittel nicht positiv beschieden worden war, freut es mich umso mehr, dass dem erneuten Antrag jetzt stattgegeben wurde und die Sanierung der Friedhofskapelle in Aschen nunmehr in Angriff genommen werden kann. Wir werden hier in den nächsten Monaten fast eine halbe Million Euro im Herzen unseres Dorfes umsetzen“, so Ortsvorsteher Wilhelm Paradiek, auf dessen Initiative hin sich Diepholz mit seinen Ortsteilen Aschen, Heede und Sankt Hülfe für das Dorfentwicklungsprogramm beworben hatte. Bei den öffentlichen Projekten werden auch die Bürger beteiligt. Zuschussmöglichkeiten für öffentliche und private Vorhaben in den drei Ortsteilen gibt es im Rahmen der Dorfentwicklung noch bis 2026 (Nähere Informationen im Diepholzer Rathaus, Tel. 05441/9090).

1956 gebaute Kapelle wird komplett saniert

In Aschen werden die 1956 gebaute Kapelle und auch ihr Umfeld auf dem Friedhof heutigen Ansprüchen nicht gerecht. Es sollen daher in dem Gebäude Fenster und Türen erneuert, die Fassade, die Dacheindeckung mitsamt dem historischen Glockenturm saniert sowie die technischen Anlagen erneuert werden.

Danach wird im Umfeld der Friedhofskapelle das Kriegerehrenmal saniert und somit auch die Aufenthaltsqualität erhöht. Der Vorplatz der Kapelle, an dem der Haupteingang, das Ehrenmal und die Schutzhütte liegen, wird insgesamt neu gestaltet. Am Vorplatz wird ein fehlender Fahrradstand ergänzt. Die freien Belegungsflächen an der Mittelachse werden für die Neugestaltung der Wasserentnahmeplätze, für neue Sitzplätze und für die Anlage von Grünflächen, insbesondere mit hochstämmigen Bäumen, genutzt. Der Hauptweg und der Weg zum Parkplatz werden neu gepflastert. Die Abfallsammelplätze an den Wegen werden mit einem Abfalltrennsystem ausgestattet.

Öffentliche Vorstellung der Pläne vor Ort am 20. September

Details stellt die Stadt am Montag, 20. September, um 18.30 Uhr vor Ort in Aschen vor, teilte Fachdienstleister Michael Klumpe mit, der sich bei der Stadtverwaltung um die Dorfentwicklung kümmert. Dabei können die Bürger auch beispielsweise bei der Art der Pflasterung und anderen Einzelheiten der Planung mit entscheiden.

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