Herausragende Leistungen

99 Studenten der PHWT in Diepholz verabschiedet

+
Die 99 Absolventen der PHWT des Studienbeginn-Jahrgangs 2013 mit Zeugnissen und Bachelor-Urkunden. 

Diepholz - Wissen aus der Region für die Region und das Motto von Autobauer Henry Ford „Zusammenkommen ist ein Beginn, Zusammenhalt ist ein Fortschritt, Zusammenarbeit ist der Erfolg“ stehen für die Private Hochschule für Wirtschaft und Technik (PHWT).

99 erfolgreiche Studenten aus den Dualen Studiengängen Elektrotechnik, Maschinenbau, Mechatronik und Wirtschaftsingenieurwesen erhielten bei der feierlichen Zeugnisübergabe im Theater der Stadt Diepholz (wie schon kurz berichtet) ihre Bachelor-Urkunden.

Mit der Zeugnisübergabe und der Entlassung der angehenden Ingenieure in das Berufsleben oder das weitere Studium profilierte sich der wachsende Bildungsstandort Diepholz aufs Neue.

„Nicht das Beginnen zählt allein, sondern das Durchhalten“, zitierte PHWT-Präsident Professor Dr. Ludger Bölke die Mystikerin Katharina von Siena und schaute dabei auf die 99 glücklichen Absolventen des Studienbeginn-Jahrgangs 2013. „Sie haben durchgehalten und hervorragend abgeschlossen“.

Bölke versprach: „Wir werden versuchen, das hohe Lehrangebots-Niveau zu halten“ – mit Blick auf das noch im Bau befindliche Zentrum für Mechatronik und Elektrotechnik (ZME). Das Zentrum wird Labore, Vorlesungsräume und Forschungsstätten vorhalten. „Und wenn Sie vertiefend weiter studieren wollen, die PHWT hilft Ihnen gerne beim Weiterlernen“, so der engagierte Präsident.

Wichtiger Stellenwert in Diepholz

Das Thema griff stellvertretender Bürgermeister der Stadt Diepholz, Hans-Werner Schwarz, auf: „Die PHWT hat einen herausragenden Stellenwert für die Stadt Diepholz. Sie ist ein Juwel für den Bildungsstandort, und wir werden die Erfolgsgeschichte weiterschreiben.“ In Richtung Landesregierung meinte Schwarz: „Ich wünsche mir, dass private Hochschulen finanziell so gefördert werden wie staatliche“.

Volker Meyer als stellvertretender Landrat unterstrich das gute Miteinander am Standort Diepholz mit wachsendem Campus.

Der Vorsitzender der Dr. Jürgen und Irmgard Ulderup- Stiftung, Dr. Thomas Schulze, hakte beim Qualitätsanspruch ein: „Drei Themen beschäftigte das Ehepaar Ulderup Zeit Lebens: Qualität, Innovation und Internationalität. So führten sie das Unternehmen zum Erfolg und konnten als private Stifter für Ausbildung und Naturschutz auftreten“. Schulze unterstrich den Stiftungsauftrag mit dem klaren Ziel: „Bildung – ein Leben lang“.

„Verstehen Sie sich heute als lebendiger Teil des Vermächtnisses der Eheleute Ulderup“, lautete sein Appell an die PHWT-Absolventen.

„Juwel für den Bildungsstandort“

Musikalisch unterteilte die Hochschulinterne Band „Goosebumps“ das Programm mit Songs von Amy Winehouse, James Bay und Rihanna. „Das ist ja fast cooler als das Original“, meinte Professor Bölke.

Die Reden der Vertreter der Absolventen – Maximilian Ruhe (Wirtschaftsingenieurwesen), Alexander Zündel (Maschinenbau) und Christian Harms-Zumbrägel (Elektrotechnik und Mechatronik) – waren launig und nachdenklich.

„Wir haben Freunde fürs Leben gefunden und gelernt, Potentiale abzurufen und Ziele zu stecken“, sagte Maximilian Ruhe. Alexander Zündel erinnerte sich, dass ab dem fünften Semester in Diepholz „die Hölle losbrach“ im Studium, denn Freiheit hätte man ab da nur noch in der Wahl der nicht gelernten Lücke gehabt. Vorteil der PHWT in Diepholz: „Wir haben gelernt, uns und unsere Arbeit zu präsentieren“.

Christian Harms-Zumbrägel war wichtig: „Unser Weg war zwar mit Widerständen gespickt, aber wir haben Handwerkszeug zum Berufsleben bekommen“.

Till Gramberg (rechts) und Christian Tiekmann (Mitte) erhielten bei der feierlichen Zeugnisübergabe den Dr.-Dehmel-Preis für hervorragende soziale Kompetenzen vom Präsidenten der PHWT, Professor Dr. Ludger Bölke.

Der Studienbereichsleiter Elektrotechnik und Mechatronik, Professor Dr. Herwig Henseler, riet den Studienabsolventen: „Ihr seid jetzt Ingenieure, nehmt Eure Verantwortung wahr“.

Für seinen Kollegen Professor Dr.-Ing. Ulrich May (Studienbereichsleiter Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen) war klar: „Schwierigkeiten sehen Sie nicht als Hindernisse, sondern als Herausforderungen“. Seine Beschreibungen der Herausforderungen waren bildhaft: Die Gletscherspalten der Mathematik, die Steilwand der Thermodynamik und die Todeszone der Quantenmechanik. Wer den Gipfel erklommen hatte, nahm sein Bachelor-Zeugnis in Empfang.

Jahrgangsbeste ausgezeichnet

Als Jahrgangsbeste kamen Jan Schmull (Gesamtnote 1,4), Daniel Geiger (1,7), Caroline Junker (1,2), Lars Austermann (1,2), Dennis Gudwitz (1,2) erneut auf die Bühne und erhielten Buchpreise.

Den Dr.-Dehmel-Preis für Studierende mit besonderem Engagement zur Weiterentwicklung der PHWT und hervorragende Sozialkompetenz verlieh Hochschulpräsident Bölke an Till Gramberg und Christian Tiekmann in Höhe von jeweils 250 Euro.

Eine Weiterbildungsprämie lobte die Kreissparkasse Grafschaft Diepholz für die drei besten Absolventen am Standort Diepholz aus. Mit der Bestnote 1,2 schlossen Dennis Gudwitz, Caroline Junker und Lars Austermann ab. Sie erhielten jeweils 50 Euro als Prämie.

Den Alumni-Gedanken legte Professor Dr. Carsten Bye, stellvertretend für Philipp Richter, Vorsitzenden des Vereins der Freunde und Förderer der PHWT, den Zuhörern ans Herz: Vormalige, heutige und zukünftige Studierende zum Austausch zusammenführen.

Sein Rat zum Schluss: „Haben Sie heute aber richtig Bock auf Bier“. 

sbb

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt

Spanien: Polizei vermutet organisierte Terror-Zelle

Spanien: Polizei vermutet organisierte Terror-Zelle

Sommerfest der SPD in Verden 

Sommerfest der SPD in Verden 

Einweihung des Feuerwehrhauses Leeste

Einweihung des Feuerwehrhauses Leeste

Meistgelesene Artikel

Gerätehaus in Leeste feierlich übergeben

Gerätehaus in Leeste feierlich übergeben

Aus der Disco direkt gegen eine Laterne und in eine Schlägerei

Aus der Disco direkt gegen eine Laterne und in eine Schlägerei

Doppeltes Grün an der Ampel? Autos kollidieren auf der B214

Doppeltes Grün an der Ampel? Autos kollidieren auf der B214

Technischer Defekt setzt Keller komplett unter Wasser

Technischer Defekt setzt Keller komplett unter Wasser

Kommentare