„Neugierig, was es so gibt“

„Famila“ in Diepholz eröffnet Corona-konform

Die Blumenwelt „Zaubergarten“ hat mit dem Standort im Famila Markt in Diepholz ein weiteres Standbein.
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Die Blumenwelt „Zaubergarten“ hat mit dem Standort im Famila-Markt in Diepholz ein weiteres Standbein.

Diepholz – Mit „Wir sind die Neuen im Diepholzer Land“ warb Famila für seine Eröffnung am Montag. Ab sieben Uhr öffnete das neue Einkaufszentrum am Groweg – gleich hinter dem Bahnhof – seine Türen für die Kunden. Und die Neugier war groß – den ganzen Tag über war der Parkplatz gut gefüllt.

Rot-blaue Ballonkaskaden, Schlagermusik und der Marktleiter Sascha Görbitz persönlich begrüßten die Kunden am Haupteingang.

Görbitz, der noch in Nienburg wohnt und zuletzt zehn Jahre eine Famila-Filiale in Neustadt am Rübenberge leitete, resümiert nach einer guten Stunde: „Ich bin zufrieden mit dem Zulauf unter Corona-Bedingungen.“ Und der Tag wurde noch lang, bis 21 Uhr hatte Famila geöffnet. „190 Besucher dürfen wir jeweils hereinlassen, wir haben die Einkaufwagen reduziert“, erklärte Görbitz das Konzept der Besucherlenkung.

Am Haupteingang lächelten Sicherheits-Leute einer Firma aus Herford die Menschen an, wiesen auf „Abstand halten“ und Einkaufswagen-Benutzung hin und vermittelten Sicherheit. „Eingang und Ausgang wurden getrennt, es geht vorne rein und seitlich an der Bäckerei raus“, erläuterte der Marktleiter. Rund um den zentralen Bereich im Markt gruppieren sich unterschiedliche „Mall“-Mieter: Darunter das Blumengeschäft „Zaubergarten“, die Bäckerei mit Café „Kiepenkerl“ und weitere, ein Informationstresen neben dem Kassenareal soll mit dem Personal Ohren für Fragen haben.

Balsam für die Ohren beim Einkauf liefert DJ Uwe Jordan aus Dragun bei Schwerin. „Ich bin die ganze Woche als Moderator gebucht.“ Er empfing die Kunden am Eingang mit Schlagern und deutlichen Hinweisen zum Einkaufsverhalten.

Kurz nach sieben Uhr rollten die ersten Einkaufswagen durch den neuen „Famila“ – der neue Markt hatte zum ersten Mal geöffnet.

Frau Stoppelberg aus Rehden ist eine der frühen Kundinnen, sie stoppt, bevor sie in den Markt geht: „Ich möchte mich heute über das Angebot informieren“, erklärt sie ihren Antrieb für einen ersten Besuch am ersten Tag.

Britta Trachsel aus Barnstorf ist mit ihren Einkäufen bereits fertig und freut sich: „Ich war einfach doll neugierig, was es hier so gibt“, sagt sie. In ihrem Wagen lagen auch regionale Produkte: Eier aus Schierholz, ein Stück Seife aus Diepholz.

Die Gänge im Markt sind breit, das Sortiment sehr übersichtlich mit Überschriften aufgebaut. Noch waren die Flaschen an der Orangensaftpresse und der Zapfstelle für frische Smoothies leer, am „Unverpackt-Regal“ informierten sich die Besucher über die Handhabung. Für den ersten Einkauf hatte Famila einen kompostierbaren Becher gratis versprochen, solange der Vorrat reicht.

An der Käse-Bedientheke begrüßte Petra Meyer die Kunden mit Käsehäppchen der „Hofkäserei Jacob“ aus Hüde-Berglage.

Stolz ist Görbitz auf die Struktur und das gut gemischte Sortiment seines Marktes: „Es ist nicht der größte Markt, den ich leitete, aber er gefällt mir sehr gut.“ Zu finden sind von internationalen Spezialitäten wie russische Süßigkeiten bis zu japanischem Whiskey, in Gläsern eingekochte Fertigprodukte, vegane Angebote bis zu den Produkten die die Überschrift „Regional Genießen tragen“. Dazu hat Famila ein gleichnamiges Schild an den Regalen anbringen lassen. Gelb leuchtet es wie ein Orts-Eingangsschild, drauf steht beispielsweise „Aus Marl“, „Aus Wagenfeld“ oder „Aus Goldenstedt“.

Britta Trachsel war kurz nach acht Uhr bereits fertig mit ihrem Einkauf.

Am Kassenausgang spendierte Famila eine große Einkauftasche. Dort wartete das Gewinnspiel mit dem Hauptgewinn einer „Vespa“. Gefolgt von 50 Einkaufsgutscheinen im Wert von 100 Euro. Diepholz gehört jetzt zu einem der 88 Standorte der Famila-Handelsmarke Kiel GmbH, bietet teilweise überdachte Parkplätze, verfolgte beim Bau regenerative Ansätze, installiert in Kürze eine E-Ladestation für Autos und zielt bewusst auf die Kundengruppe der Best-Ager.

Hinter den Bahnhof zum Groweg zog es Montag zahlreiche Besucher, die vielleicht demnächst Kunden sein werden.

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