Derzeit Bürger- und Behördenbeteiligung

Neues Gewerbegebiet für Diepholz

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Auf dem Gelände südlich der Moorstraße, das in dem Luftbild oben in der Mitte (unterhalb des Baggersees) zu sehen ist, plant die Stadt Diepholz das neue Gewerbegebiet.

Diepholz - Im Südwesten der Stadt Diepholz zwischen der Moorstraße im Norden, Junkernhäusern, der Umgehungsstraße (B 51) und der Dieselstraße im Süden entsteht ein neues Gewerbegebiet.

Nach wie vor haben Firmen Nachfrage nach Gewerbeflächen in Diepholz. Freie Grundstücke hat die Stadt praktisch nicht mehr, denn überplante Flächen sind meist als Reservegrundstücke für bestehende Betriebe vorgesehen. Der städtische Ausschuss für Stadtentwicklung, Planung und Umwelt hat die Planung einstimmig auf den Weg gebracht. Nun werden die Bürger beteiligt, werden die Planunterlagen öffentlich im Rathaus zur Stellungnahme ausgelegt.

Derzeit ist die Planung in der Phase der frühzeitigen Bürger- und Behördenbeteiligung, teilte die Stadt Diepholz gestern auf Anfrage unserer Zeitung mit. Diese Beteiligung läuft noch bis 13. April. Die bis dahin im Rathaus eingegangenen Eingaben, Anregungen und Bedenken werden dann geprüft und ausgewertet. Zudem werden derzeit die erforderlichen Gutachten erstellt – zum Beispiel zur Bodenbeschaffenheit.

Gesamtfläche von 171.000 Quadratmetern

Wenn das Planverfahren glatt läuft, könnte das Gebiet im Herbst bebaubar sein, hatte es im Ausschuss für Stadtentwicklung, Planung und Umwelt geheißen.

Das neue Gewerbegebiet umfasst eine Gesamtfläche von 171.000 Quadratmetern, die bislang landwirtschaftlich als Acker genutzt wird. Davon sind neue 129.000 Quadratmeter Gewerbeflächen, der Rest Grün- und Verkehrsflächen. Der „Bürgerwald“ an der Moorstraße, der in dem Plangebiet liegt, wird als Grünfläche ausgewiesen und dauerhaft geschützt.

Die Erschließung des Gewerbegebiets soll über die Reessingstraße und Junkernhäusern erfolgen. Die Fahrbahnen dieser Straßen werden entsprechend verbreitert und für Lkw befestigt.

Einzelhandel und Vergnügungsstätten ausgeschlossen

Die Aufstellung des Bebauungsplanes und die Änderung des Flächennutzungsplanes für dieses Gebiet hatte der Verwaltungsausschuss der Stadt Diepholz schon 2011 beschlossen.

Damals bekam das Gebiet den Namen „Zukunftswerkstatt“. Dieser soll nun geändert werden, schlug die SPD vor und stieß auf Zustimmung der CDU.

Im Planentwurf ist vorgesehen, dass Einzelhandel (ausgenommen Werksverkauf) und Vergnügungsstätten ausgeschlossen werden. Eine Wohnnutzung ist nur auf dem im Plangebiet bestehenden Resthof zulässig, hatte es im Ausschuss geheißen. - ej

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