Ostermontag: Saisoneröffnung im Aschener Heimatmuseum

Neuer Fachwerkunterstand für alte Maschinen

Im Heimatmuseum Aschen ist ein neuer Fachwerkunterstand für Maschinen errichtet worden, der bei der Saisoneröffnung am Ostermontag der Öffentlichkeit vorgestellt wird. - Foto: Heimatverein

Aschen - Saisonstart im Aschener Heimatmuseum: Am Ostermontag, 28. März, ist das beliebte Ausflugsziel ab 13.30 wieder geöffnet.

„Es gibt viel zu sehen und viel Neues zu entdecken“, berichtet der Aschener Heimatvereins-Vorsitzende Werner Schneider: „In diesem Jahr soll der neu errichtete Fachwerkunterstand der Öffentlichkeit vorgestellt werden.“

In diesem Fachwerkunterstand werden eine Dreschmaschine und verschiedene Staubmühlen untergebracht. An der Scheune, in der eine Schlesierstube, eine Sammlung von alten Maschinen rund um das Thema „Wäsche waschen“, eine Art „alte Aschener Amtstube“ und eine Ausstellung der „Oldieschrauber“ aus Barver ihre Heimat gefunden hat, ist im äußeren Bereich ein Bremsenprüfstand aus dem Jahr 1964 entstanden.

Sämtliche Räume stehen der Öffentlichkeit am Eröffnungstag für einen Besuch offen.

Laut Werner Schneider werden die Druckerei und die Seilerei wieder in Betrieb sein. Außerdem werden die „Oldischrauber“ mit ihrem Vorsitzenden Hermann Hüntemann Fahrzeuge rund um den Werkstatt- und Tankstellenbereich ausstellen.

Beim Eröffnungstag kann auf einer Ausstellungsfläche von über 8 300 Quadratmetern viel erkundet werden. Der Heimatmuseums-Besuch kann dann mit einer Stärkung im Heuerlingshaus abgerundet werden.

Das Museum ist laut Internetauftritt der Stadt Diepholz von März bis September an jedem zweiten Sonntag im Monat von 15 bis 18 Uhr geöffnet.

Der Eintritt ist frei.

Das Göpelhaus und ein Grill stehen Besuchergruppen nach Anmeldung auch außerhalb der Öffnungszeiten zur Verfügung. Sonderöffnungen für Schulklassen und Besuchergruppen außerhalb der Öffnungszeiten sind möglich.

Anmeldungen und Informationen beim 1. Vorsitzenden des Heimatvereins Aschen von 1960, Werner Schneider, Tel. 05441/2582.

Zu den Sehenswürdigkeiten des ehrenamtlich vom Heimatverein Aschen geführten Museums gehören unter anderem ein Speicher aus dem Jahr 1741 unter anderem mit Werkzeugen und Gegenständen zu Torfgewinnung und zur Herstellung von Holzschuhen, der nach alten Vorbildern aufgebaute Steinbackofen, das Göpelhaus mit Sitzplätzen und Tischen für etwa 60 Personen, die Dorfschmiede aus dem 18. Jahrhundert), die Zimmereiwerkstatt aus dem Jahr 1893, eine Remise mit alten Maschinen, der Schafstall aus dem Jahr 1791 mit Großmaschinen und Geräten, die Wagenremise mit einer Ausstellung von Pflügen, Eggen, Mäh- und Heumaschinen, Kartoffelrodern und Feldfräsen, das Heuerlingshaus (18. Jahrhundert) mit Räumen für Wanderausstellungen, die alte Dorfschule und die Schlesierstube.

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