Matthias Partetzke übernimmt zum 1. Juni die Geschäftsführung

Neuer Chef der Stadtwerke

Matthias Partetzke wird neuer Geschäftsführer der Stadtwerke Huntetal. Foto: Stadtwerke

Diepholz - Von Eberhard Jansen. Matthias Partetzke wird zum 1. Juni neuer Geschäftsführer der Stadtwerke Huntetal. Das teilte der heimische Strom-, Gas- und Wasserversorger am Dienstag mit.

Der neue Mann an der Spitze ist gebürtiger Hannoveraner. Nach einer Ausbildung als Heizungs- und Lüftungsbauer studierte er Ver- und Entsorgungstechnik in Wolfenbüttel mit Abschluss Diplom-Ingenieur (Fachhochschule – FH). Danach folgte berufsbegleitend ein Studium zum Diplom-Wirtschaftsingenieur (FH).

Berufliche Erfahrungen sammelte Partetzke unter anderem als Vorstandsvorsitzender der IngenieurNetzwerk Energie und bei verschiedenen Stadtwerken, zuletzt als Alleingeschäftsführer der Mindener Stadtwerke & Mindener Wasser GmbH, so die Pressemitteilung der Stadtwerke Huntetal.

Der 48-jährige Matthias Partetzke war zwei Jahre lang Geschäftsführer der Mindener Stadtwerke und verließ das Unternehmen Ende Januar. Seitdem ist er Geschäftsfeldleiter der pbr Planungsbüro Rohling AG in Düsseldorf.

Matthias Partetzke wird in der Pressemitteilung der Stadtwerke Huntetal so zitiert: „Ich freue mich auf die neuen Aufgaben und die Herausforderungen, die sich für ein Stadtwerk in dem zunehmend dynamischen Energiemarkt stellen. Eine Stärkung der klassischen Sparten Strom, Gas, Wasser, aber auch eine zukunftsorientierte Ausrichtung und Entwicklung neuer Geschäftsfelder werden im Mittelpunkt stehen. Nicht zuletzt sehe ich die Zufriedenheit der Mitarbeiter als grundlegende Voraussetzung dafür, dass wir gemeinsam als Stadtwerke für unsere Kunden hier in der Region und darüber hinaus erfolgreich sind!“

Partetzke ist 48 Jahre, verheiratet und hat zwei Kinder.

Die Stadtwerke EVB Huntetal GmbH haben 140 Mitarbeiter und erzielen einen Jahresumsatz von etwa 93 Millionen Euro. Ihr Gewinn fließt an die Mitgliedskommunen.

Opalla wehrt sich weiter gegen Vorwürfe 

Um die fristlose Kündigung des bisherigen Geschäftsführers Waldemar Opalla, deren Gründe nach wie vor unklar sind, dreht sich weiterhin ein Rechtsstreit, der möglicherweise für die Stadtwerke – und damit für die Gesellschafterkommunen Diepholz, Barnstorf, Rehden und Wagenfeld – teuer werden kann. Waldemar Opalla bestätigte am Dienstag gegenüber unserer Zeitung, dass er sich gegen die Kündigungsvorwürfe wehrt und ein Verfahren beim Landgericht Verden anhängig ist. Der 59-Jährige war nach 18 Jahren an der Spitze der Stadtwerke Huntetal im Februar plötzlich fristlos entlassen und abberufen worden. Über Gründe dafür schwiegen sich die Gesellschafterversammlung, der die Bürgermeister der vier Mitgliedskommunen angehören, und der Aufsichtsrat aus. Demnächst entscheidet nun offenbar das Gericht, ob die Kündigung rechtens war oder ob sie unwirksam ist. Im Falle einer Unwirksamkeit ist die Frage, wer die Folgekosten trägt. ej

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