Wechsel an der Spitze des Kuratoriums: Frauke Laging folgt Gregor Korte

Neue Präsidentin der Diepholzer Agenda-21-Stiftung

Frauke Laging ist neue Präsidentin des Stiftungs-Kuratoriums.
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Frauke Laging ist neue Präsidentin des Stiftungs-Kuratoriums.

Diepholz – Unter dem Motto „Global denken, lokal handeln“ engagieren sich seit 1998 Diepholzer für mehr Nachhaltigkeit – nicht im Bereich Ökologie, sondern auch in den Bereichen Wirtschaft, Soziales und Kultur. Der Agenda-21-Förderverein in Diepholz wurde am 15. Januar 1998 gegründet. Im Juni 1998 wurde das Agenda-Büro am Rathausmarkt eröffnet und die Diepholzer Agenda-21-Stiftung im Jahr darauf gegründet.

Der Verein ist inzwischen aufgelöst. Die Agenda-Arbeit liegt jetzt ausschließlich in den Händen der Stiftung. Sie betreut unter anderem den Moor-Erlebnispfad im Naturschutzgebiet Diepholzer Moor, die Freiwilligenagentur Diepholz und den Skulpturenpfad.

Agenda 21

Die Agenda 21 (Agenda = Tagesordnung) wurde 1992 bei der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro verabschiedet und ist ein entwicklungs- und umweltpolitisches Aktionsprogramm mit konkreten Handlungsempfehlungen für das 21. Jahrhundert, so das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. (Quelle: www.bmz.de)

Mehrere Wechsel gab es jetzt im Kuratorium, dem Aufsichtsorgan der Stiftung. Nach sieben Jahren kandierte Gregor Korte nicht wieder als Kuratoriumspräsident. Zu seiner Nachfolgerin wählte das Kuratorium Frauke Laging – mit fünf Ja-Stimmen und einer Gegenstimme.

Gregor Korte kandidierte nicht wieder als Präsident.

Ausgeschieden aus dem Kuratorium sind Dieter Tornow, der seit 2005 Mitglied und viele Jahre Vorsitzender des Agenda-21-Fördervereins war, Martina Gottwald (Mitglied seit 2011) und Sabine Wilker (Mitglied seit 2016).

Dem neu gewählten Kuratorium gehören neben Frauke Laging an: Prof. Dr. Remmer Akkermann (stellvertretender Kuratoriumspräsident), Hildegard Diers, Katharina Hastenpflug, Andreas Pawelzik, Martin Kalkwarf sowie Herbert Heidemann, der bis 2005 erster Kuratoriumspräsident der Stiftung war und sich nun wieder in dem Gremium engagieren möchte. Ganz neu gewählt wurden Heidrun Plümer und Frank Wiggermann.

Der Stiftungs-Vorstand wurde erweitert. Die Mitglieder Andreas Flug, Ulrich Halfpap, Reinald Schröder und Marta Sickinger wurden bestätigt, Monika Windels wurde neu in den Vorstand gewählt.

Die Stiftung

Zweck der Agenda-21-Bürgerstiftung Diepholz ist die Organisation oder finanzielle Förderung und Unterstützung von Maßnahmen in Bezug auf dringliche ökologische, soziale und entwicklungspolitische Fragen in der Gegenwart und Zukunft, wie sie in der Agenda 21 dargelegt sind sowie die Förderung des Agenda-21-Dialoges in Diepholz. Dieser Zweck soll erreicht werden auf den Gebieten des Umweltschutzes, des Naturschutzes und der Landschaftspflege; der Förderung kultureller Zwecke, im Einzelnen der Förderung der Kunst, der Pflege und Erhaltung von Kulturwerten; der Förderung sozial ausgewogener Lebensverhältnisse, im Einzelnen der Jugend- und Altenhilfe sowie der Förderung der Hilfe für sozial oder anderweitig benachteiligte Personen; der Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens.
Kontakt: Rathausmarkt 2, 49356 Diepholz, Tel. 05441/909380., www.agenda21-diepholz.de

Rückblickend berichtete der Vorstand über 2019 und 2020, denn im vergangenen Jahr hatte es wegen der Corona-Pandemie keine Versammlung gegeben. Laut den Ausführungen von Reinald Schröder hat die Stiftung derzeit 63  000 Euro für Projekte zur Verfügung. Das Stiftungskapital in Höhe von rund einer halben Million Euro soll wegen der Niedrigzinsphase nicht nur klassisch, sondern auch in Fonds angelegt werden, um aus dem Gewinn weiteres Geld für Projekte im Sinne des Stiftungszweckes zu erzielen.

Die Versammlung des Kuratoriums fand in der Gaststätte Landgraf auf Lüdersbusch unter Corona-Bedingungen statt, was sich auf den Verlauf auswirkte. Einige Vortragende aus dem Vorstand wurden bei ihren Berichten gebremst, um die Veranstaltung nicht zu lang werden zu lassen. So konnte auch der bisherige Kuratoriumspräsident Gregor Korte seinen Rückblick nur teilweise halten. Korte blickte auf seine bisherige ganz persönliche Agenda-Zeit in Diepholz, aber auch die Geschichte der Nachhaltigkeit in Diepholz. Gregor Korte kam 1979 nach Diepholz und war bis zu seiner Pensionierung Leiter des städtischen Bauamt

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