Neue Aktion des Fördervereins / Gute Belegung des 130-Betten-Hauses

Menschen aus der Region werben für Diepholzer Klinik

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Die Klinik Diepholz ist zurzeit gut belegt. Das 130-Betten-Haus hatte in der vergangenen Woche 126 stationäre Patienten, teilte der Assistent der Geschäftsführung, Rolf Meyer, bei der Versammlung des Fördervereins mit.

Diepholz - Es waren bewegte Zeiten für die Diepholzer Klinik im vergangenen Jahr mit den aufwühlenden Diskussionen um die Zukunft des Hauses. Dennoch ging der Blick nicht lange zurück, als jetzt der Förderverein für die Klinik Diepholz seine Jahresbilanz zog.

Knapp 30 Vereinsmitglieder waren dazu ins Diepholzer Rathaus gekommen, nicht nur aus der Kreisstadt, sondern auch aus den umliegenden Gemeinden.

Das zeige, dass es nicht allein um eine „Diepholzer Klinik“ gehe, sondern um eine Einrichtung, die für das ganze Diepholzer Land stehe, so Vorsitzender Bürgermeister Dr. Thomas Schulze.

Einen breiten Raum nahmen die Planungen für das laufende Jahr ein. Einstimmig unterstützte die Versammlung die Pläne des Vorstands, in diesem Jahr vor allem die Öffentlichkeitsarbeit in Angriff zu nehmen. Unter anderem sollen sogenannte Image-Anzeigen entwickelt werden, die dann in diversen Publikationen – auch in unserer Zeitung – zu sehen sein sollen. Thema: Menschen aus der Region werben für die Klinik Diepholz.

Mit einem Portraitfoto und eine kurzen Aussage sollen hier vor allem Emotionen angesprochen werden.

Daneben will der Verein sein Logo, die Flyer und die Homepage überarbeiten. Das ist allein schon deshalb vonnöten, da sich der Verein bei einer Satzungsänderung einen neuen Namen gegeben hatte. Statt „Verein der Förderer und Freunde des Kreiskrankenhauses Diepholz“ heißt der Verein jetzt „Förderverein Klinik Diepholz“ – die Bezeichnung „Kreiskrankenhaus“ gibt es bekanntlich nicht mehr.

Für diese Vorhaben steht genügend Geld zur Verfügung, berichtete Schatzmeister Michael Klumpe, der allerdings auch berichten musste, dass der Kassenbestand im vergangenen Jahr deutlich zurückgegangen war.

Im Etat schlug sich als größter Posten die Finanzierung einer Fortbildung für Klinik-Mitarbeiter nieder. Aber es gelte – nicht zuletzt mit Blick auf das Finanzamt – auch die Devise: Ein Verein ist kein Sparclub.

Neun neue Mitglieder kamen im vergangenen Jahr dazu, sodass der Mitgliederbestand zum 31. Dezember auf 69 stieg.

Das sei zwar eine solide Zahl, aber durchaus steigerungsfähig, befand Thomas Schulze. „Wir sollten uns für dieses Jahr zum Ziel nehmen, die 100er-Marke zu knacken.“

Von den Alexianern war Rolf Meyer als Assistent der Geschäftsführung berichtete aus dem Klinikverbund. Der Antrag auf Errichtung einer Tagesklinik sei gestellt, dazu habe es auch schon Gespräche im Sozialministerium gegeben. „Da müssen wir jetzt abwarten“.

Der Entscheidungsprozess könne sich einige Monate hinziehen.

Befragt zur Belegungszahl der Diepholzer Klinik meinte Meyer, die Entwicklung sei in diesem Jahr gut gestartet.

In der vergangenen Woche hätte das 130-Betten-Haus 126 stationäre Patienten zu verzeichnen gehabt.

Auf Nachfrage räumte Meyer ein, dass derzeit – in allen Häusern – die Wirtschaftlichkeit der Physikalischen Therapien und Bewegungsbäder geprüft werde.

Wenn es dort zu Veränderungen kommen sollte, sei dies aber nicht mehr im laufenden Jahr der Fall.

sr

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