Ausflug des Aeroclubs Diepholz nach Tschechien

318 Nautische Meilen bis Budweis geflogen

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Mitglieder des Aeroclubs Diepholz nach ihrer Rückkehr aus Budweis/Tschechien am Sonntagnachmittag auf dem Flugplatz Diepholz-Dümmerland.

Diepholz - Schon zum vierten Mal veranstalteten die Piloten des Aeroclubs Diepholz zusammen mit Fliegerfreunden aus Damme und Quakenbrück und Angehörigen ein Fliegerwochenende.

Nachdem es in den letzten Jahren nach Usedom, Celuna Gora in Polen und Prag gegangen war, hatten die Organisatoren in diesem Jahr Budweis in Tschechien als Flugziel gewählt. Am ersten fliegerischen Erlebnis-Trip hatten seinerzeit nur 13 Personen teilgenommen. Jetzt waren es 42 Piloten und Begleiter, die sich auf die 318 Nautische Meilen (588 Kilometer) weite Reise machten.

Sehr verschiedene Flugzeugtypen – vom Ultraleichtflugzeug bis zum achtsitzigen Turboprop – waren vertreten und deshalb waren auch die Flugzeiten sehr unterschiedlich. Von einer guten Stunde bis vier Stunden mit Zwischenlandung zum Auftanken war alles vertreten.

Das Wetter war „durchwachsen“, blieb aber unproblematisch. Allerdings mussten Umwege geflogen werden, um den auf der Route stehenden Wetterfronten „aus dem Wege zu gehen“. Außer man konnte – mit dem „Turboprop“ – die Wolken durchstoßen und nach Instrumentenflugregeln (IFR) direkt und „über dem Wetter“ fliegen.

Am Ziel strahlte die Sonne

Am Ziel in Budweis strahlte die Sonne. Die Budweiser Fliegerkameraden bereiteten den Diepholzern einen herzlichen Empfang und so konnten sie das von Organisator und Fluglehrer Günter Niemann und seinem Team sehr gut vorbereitete Besuchsprogramm genießen.

Zunächst wurde die weltberühmte Budweiser Brauerei besichtigt und das Bier probiert. Eine Schifffahrt auf der Moldau führte die Gesellschaft des Aeroclubs Diepholz zum Schloss Frauenberg und weiter zum Weltkulturerbe Cesk Krumlov (Böhmisch Krumau). Der Spaziergang durch diese historische böhmische Stadt war beeindruckend.

Zum Abendessen am letzten Abend mit böhmischen Schmankerln kamen die Reiseteilnehmer in den Genuss von Opern- und Operettenmelodien, die auf einer illuminierten, schwimmenden Bühne auf dem See neben dem Restaurant gespielt wurden.

Landung ohne Zwischenfälle

Auch Diepholz hatte sich auf die Rückkehr der Flieger vorbereitet und so strahlte auch hier, nach einem grauen, verregneten Tag, die Sonne vom Himmel und die ohne Zwischenfälle wieder glücklich gelandeten Flieger konnten auf der Terrasse des „Café Weitblick“ am zivilen Flugplatz Diepholz-Dümmerland (fdd) „den Sack zubinden“ und ihre zahlreichen, schönen Erlebnisse noch einmal austauschen. Die zuhörenden Daheimgebliebenen lauschten neidisch.

Das „Café Weitblick“ am Flugplatz ist auch ein Ziel für einen Zwischenstopp bei einem Fahrradausflug entlang des Skulpturenpfades oder nach einem ausgiebigen Spaziergang. Am Wochenende können die Gäste bei Kaffee und Kuchen den Flugbetrieb beobachten.

Der Aeroclub Diepholz: „Auch ist jedermann herzlich willkommen, den zivilen Tower am Lehmder Damm zu besichtigen und sich dort vom Flugleiter Näheres über den Diepholzer Flugbetrieb erzählen zu lassen und zu erfahren, wie man in der Flugschule des Aeroclubs Diepholz das Fliegen lernen kann.“

wz

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