Moorbrand zwischen Drebber und Vechta: Großeinsatz der Feuerwehr

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Drebber - Von Thomas Speckmann. Bei der Hitzeperiode war es wohl nur eine Frage der Zeit, bis der erste Moorbrand in der hiesigen Region ausbricht. Ein Großaufgebot der Feuerwehr rückte am Samstagmorgen in das Grenzgebiet zwischen Drebber und Vechta aus. Dort hatte sich das Feuer gleich auf etliche Stellen ausgebreitet. Mehrere hundert Kräfte kämpften gegen die Flammen. Dank des schnellen und vor allem geballten Einsatzes war die Gefahr nach rund zwei Stunden gebannt.

"Richtig Glück gehabt", meinte Kreisbrandmeister Michael Wessels angesichts der immensen Gefahr, die ein solcher Flächenbrand bei der Trockenheit mit sich bringt. Um einen genauen Überblick zu bekommen, übernahm der Einsatzleiter einen Erkundungsflug in einem Polizeihubschrauber. Dabei sei deutlich geworden, dass sich das Feuer noch nicht so weit in die Bereiche hineingefressen habe, wie zunächst angenommen worden sei, so Wessels.

Das Feuer hatte sich gegen 9 Uhr auf mehrere Stellen entlang des Kanalgrabens, der beide Landkreise voneinander trennt, ausgebreitet. Von beiden Seiten arbeiteten sich zahlreiche Einsatzkräfte an die Brände heran. Allein aus dem Süden des Landkreises Diepholz waren etwa 100 Helfer mit 45 Fahrzeugen vor Ort. Eine Sammelstelle befand sich am Torfwerk in Drebber. Dort erfolgte auch die Koordination der Einsätze auf Diepholzer Seite.

"Das Schwerste an der Situation ist die Wasserversorgung", erklärte Barnstorfs stellvertretender Ortsbrandmeister Mario Heuer mit Blick auf das Einsatzgebiet. Mit schwerem Gerät gab es auf dem weichen Moorboden kein Durchkommen. Tanklöschfahrzeuge beförderten das Wasser zunächst zu einer Wiese. Dort sattelten die Helfer auf geländegängige Wagen mit kleineren Tanks um und rückten zu den weit verstreuten Brandherden vor. Mitarbeiter des Torfwerkes unterstützten die Löscharbeiten mit ihren Maschinen.

Ähnliches Bild auf Vechtaer Seite, wo am frühen Morgen ebenfalls dichte Rauchwolken über dem Moor aufstiegen. Während der ersten Löscharbeiten sei die Hiobsbotschaft gekommen, dass immer mehr Brandstellen entdeckt worden seien, berichtete Mario Faske von der Ortsfeuerwehr Langförden. "Es sind ganz kleine Partikel, die den Funkenflug auslösen", berichtete Faske. Seine Kameraden verbündeten sich schließlich am Kanalgraben mit den Kräften aus dem Diepholzer Raum.

Nach gut einer Stunde entspannte sich die Lage. Die Feuerwehr flog das Gebiet mit einer Drohne ab. Bei der Bodenerkundung seien keine weiteren Brandherde entdeckt worden, erklärte Kreisbrandmeister Wessels und fügte im gleichen Atemzug hinzu: "Gerade bei Moorbränden ist große Sorgfalt gefragt, weil selbst kleinste Glutnester sich immer noch nach Stunden oder Tagen im Boden ausbreiten können."

Moorbrand zwischen Drebber und Vechta

Ein Großaufgebot der Feuerwehr rückte am Samstagmorgen in das Grenzgebiet zwischen Drebber und Vechta aus. Dort hatte sich das Feuer gleich auf etliche Stellen ausgebreitet. Mehrere hundert Kräfte kämpften gegen die Flammen. Dank des schnellen und vor allem geballten Einsatzes war die Gefahr nach rund zwei Stunden gebannt. © Mediengruppe Kreiszeitung / Thomas Speckmann
Ein Großaufgebot der Feuerwehr rückte am Samstagmorgen in das Grenzgebiet zwischen Drebber und Vechta aus. Dort hatte sich das Feuer gleich auf etliche Stellen ausgebreitet. Mehrere hundert Kräfte kämpften gegen die Flammen. Dank des schnellen und vor allem geballten Einsatzes war die Gefahr nach rund zwei Stunden gebannt. © Mediengruppe Kreiszeitung / Thomas Speckmann
Ein Großaufgebot der Feuerwehr rückte am Samstagmorgen in das Grenzgebiet zwischen Drebber und Vechta aus. Dort hatte sich das Feuer gleich auf etliche Stellen ausgebreitet. Mehrere hundert Kräfte kämpften gegen die Flammen. Dank des schnellen und vor allem geballten Einsatzes war die Gefahr nach rund zwei Stunden gebannt. © Mediengruppe Kreiszeitung / Thomas Speckmann
Ein Großaufgebot der Feuerwehr rückte am Samstagmorgen in das Grenzgebiet zwischen Drebber und Vechta aus. Dort hatte sich das Feuer gleich auf etliche Stellen ausgebreitet. Mehrere hundert Kräfte kämpften gegen die Flammen. Dank des schnellen und vor allem geballten Einsatzes war die Gefahr nach rund zwei Stunden gebannt. © Mediengruppe Kreiszeitung / Thomas Speckmann
Ein Großaufgebot der Feuerwehr rückte am Samstagmorgen in das Grenzgebiet zwischen Drebber und Vechta aus. Dort hatte sich das Feuer gleich auf etliche Stellen ausgebreitet. Mehrere hundert Kräfte kämpften gegen die Flammen. Dank des schnellen und vor allem geballten Einsatzes war die Gefahr nach rund zwei Stunden gebannt. © Mediengruppe Kreiszeitung / Thomas Speckmann
Ein Großaufgebot der Feuerwehr rückte am Samstagmorgen in das Grenzgebiet zwischen Drebber und Vechta aus. Dort hatte sich das Feuer gleich auf etliche Stellen ausgebreitet. Mehrere hundert Kräfte kämpften gegen die Flammen. Dank des schnellen und vor allem geballten Einsatzes war die Gefahr nach rund zwei Stunden gebannt. © Mediengruppe Kreiszeitung / Thomas Speckmann
Ein Großaufgebot der Feuerwehr rückte am Samstagmorgen in das Grenzgebiet zwischen Drebber und Vechta aus. Dort hatte sich das Feuer gleich auf etliche Stellen ausgebreitet. Mehrere hundert Kräfte kämpften gegen die Flammen. Dank des schnellen und vor allem geballten Einsatzes war die Gefahr nach rund zwei Stunden gebannt. © Mediengruppe Kreiszeitung / Thomas Speckmann
Ein Großaufgebot der Feuerwehr rückte am Samstagmorgen in das Grenzgebiet zwischen Drebber und Vechta aus. Dort hatte sich das Feuer gleich auf etliche Stellen ausgebreitet. Mehrere hundert Kräfte kämpften gegen die Flammen. Dank des schnellen und vor allem geballten Einsatzes war die Gefahr nach rund zwei Stunden gebannt. © Mediengruppe Kreiszeitung / Thomas Speckmann
Ein Großaufgebot der Feuerwehr rückte am Samstagmorgen in das Grenzgebiet zwischen Drebber und Vechta aus. Dort hatte sich das Feuer gleich auf etliche Stellen ausgebreitet. Mehrere hundert Kräfte kämpften gegen die Flammen. Dank des schnellen und vor allem geballten Einsatzes war die Gefahr nach rund zwei Stunden gebannt. © Mediengruppe Kreiszeitung / Thomas Speckmann
Ein Großaufgebot der Feuerwehr rückte am Samstagmorgen in das Grenzgebiet zwischen Drebber und Vechta aus. Dort hatte sich das Feuer gleich auf etliche Stellen ausgebreitet. Mehrere hundert Kräfte kämpften gegen die Flammen. Dank des schnellen und vor allem geballten Einsatzes war die Gefahr nach rund zwei Stunden gebannt. © Mediengruppe Kreiszeitung / Thomas Speckmann
Ein Großaufgebot der Feuerwehr rückte am Samstagmorgen in das Grenzgebiet zwischen Drebber und Vechta aus. Dort hatte sich das Feuer gleich auf etliche Stellen ausgebreitet. Mehrere hundert Kräfte kämpften gegen die Flammen. Dank des schnellen und vor allem geballten Einsatzes war die Gefahr nach rund zwei Stunden gebannt. © Mediengruppe Kreiszeitung / Thomas Speckmann

Als die Einsatzkräfte gegen Mittag ihre Ausrüstung einpackten und sich am Torfwerk zur Abschlussbesprechung sammelten, gab es ein kollektives Durchatmen. "Es hat alles super geklappt", resümierte der Kreisbrandmeister. Das große Aufgebot, teilweise verstärkt duch Fahrzeuge aus Barrien und Asendorf, sei angesichts der Gefahrenlage gerechtfertigt. Auch das Deutsche Rote Kreuz war mit mehreren Rettungswagen vor Ort. Verletzte gab es nicht.

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