Monika und Frank Raskopp verzichten auf Geschenke – stattdessen 2500-Euro-Spende für „AkzepTanz“

100. Geburtstag mit freudigem Nachspiel

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Der „100. Geburtstag“ von Monika und Frank Raskopp hatte ein freudiges Nachspiel für Ingrid Arendt (Mitte) von „AkzepTanz“ – eine Spende von 2545 Euro.

Diepholz - Von Sven Reckmann. „Das ist ja der Wahnsinn!“ Ingrid Arendt von der Einrichtung „AkzepTanz“ ist die große Freude anzumerken, als ihr Monika und Frank Raskopp an diesem Abend einen gut gefüllten Umschlag übergeben. Exakt 2 545 Euro haben die beiden Diepholzer für die Einrichtung an der Moorstraße gespendet, und das ist wahrlich eine Summe, die eine soziale Einrichtung nicht jeden Tag entgegennehmen darf.

Ihren „100. Geburtstag“ (zweimal 50) hatten die Ras-kopps vor zwei Wochen in der „Tanzbar“ in Diepholz mit 83 Gästen gefeiert.

Die Gäste wurden gebeten, anstatt Geldgeschenken eine Spende in die aufgestellten Sparschweine zu werfen. Auch auf Sachspenden verzichteten Monika und Frank Raskopp. Alle Geschenke sollten der „AkzepTanz“ zugutekommen. Die Gäste ließen sich nicht zweimal bitten und „fütterten“ die Sparschweine fleißig.

Damit nicht genug. Zusätzlich wurde an diesem Abend eine Verlosung angeboten. Monika Raskopp hatte in den Monaten vor der Feier 45 heimische Firmen, Ladeninhaber und andere Sponsoren auf Spenden für eine Tombola angesprochen und offene Türen eingerannt: „Alle, die ich angesprochen habe, waren sofort mit dabei. Ganz großartig!“

Geleitet wurde die Verlosung in der „Tanzbar“ von Raskopps Sohn Tim, dessen Freundin Victoria und seinem Freund Janek. 100 Präsente wurden verlost, was die Schweine zusätzlich füllte.

Raskopps schieben einen großes Dankeschön an die Unterstützer hinterher, namentlich an Marc Hoppenburg (Tanzbar) und David Ah Loy (DJ Onkel David), die nicht nur die größten Summen gespendet hatten, sondern auch bei der Ausrichtung der Feier mitgeholfen hatten.

Die Einrichtung „AkzepTanz“ ist ein Beratungsbüro für Frauen mit ihren Kindern/Familien mit Migrationshintergrund. Sie leistet Hilfe bei Behördengängen, kümmert sich um Deutschunterricht, bietet Hausaufgabenbetreuung und vieles mehr an, um die schnellst mögliche Integration für diese Menschen zu fördern. Die Räume befinden sich an der Moorstraße, Träger ist das Diakonische Werk. „Ingrid Arendt hat mir erzählt, dass sich ihre Arbeit durch die Flüchtlingswelle verdreifacht hat“, berichtet Monika Raskopp über das Entstehen der Spenden-Idee.

Mit dem Geld will Arendt nun unter anderem versuchen, einen Schwimmkursus für Migrantinnen und deren Kinder auf die Beine zu stellen, „das wünschen sich unsere Frauen schon lange“. Auch ein Computerkursus für Eltern steht auf der Wunschliste, ebenso ein Ausflug. „Dann müssen Ras-kopps aber mitkommen“, sagt Ingrid Arendt mit einem Schmunzeln.

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