Digitalisierung im Werkzeugmaschinenbau

Berufsbildungszentrum schließt Kooperation: Modernste Technologie für die Ausbildung

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Birgitt Kathmann, Leiterin des Berufsbildungszentrums Dr. Jürgen Ulderup, und Abteilungsleiter Friedel Duwenhorst (l). nahmen die Zertifizierung als „DMG Mori Technology Transfer Center“ entgegen. Maik Karmann (2.v.r.) und Sven Stolle, beide Vertreter des Maschinenherstellers, betreuten das Projekt.

Diepholz - Der anhaltende Fachkräftemangel und ein fortschreitender technologischer Wandel sind Themen, die „DMG Mori“ als weltweit größten Hersteller von Werkzeugmaschinen sowohl im täglichen Umgang mit seinen Kunden als auch im eigenen Konzern hautnah beschäftigen. Mit einer Akademie hat das Unternehmen jetzt eigenen Angaben zufolge einen Weg gefunden, den Nachwuchs für die Digitalisierung im Werkzeugmaschinenbau zu begeistern.

Die Nachwuchsförderung geschieht mit einem eigenen Schulungsangebot, aber auch durch zielgerichtete Kooperationen mit Bildungseinrichtungen wie dem Berufsbildungszentrum (BBZ) Dr. Jürgen Ulderup in Diepholz. 

Dort ist jetzt ein „DMG Mori Technology Transfer Center“ eingerichtet worden. Hier können Auszubildende, Schüler und angehende Techniker den Umgang mit modernsten CNC-Technologien erlernen, teilt das Berufsbildungszentrum mit.

„Eine moderne schulische Ausstattung hilft uns, Auszubildende und Schüler optimal auf die schnelllebige Berufswelt vorzubereiten“, erklärt Oberstudiendirektorin Birgitt Kathmann in einer Pressemitteilung. 

Ein Dreh-Fräs-Zentrum ist ein erstes Beispiel

Ermöglicht worden sei dieser Meilenstein in der Modernisierungsstrategie durch Spenden von Peter Ulderup sowie der ZF Friedrichshafen AG. Mithilfe der Spende sei des Technikzentrum optimal ausgestattet worden. Einen Blick in die Zukunft der Produktion gewährt eine bereits installierte Dreh-Fräs-Maschine.

„Das Dreh-Fräs-Zentrum mit angeschlossener Automation steht für eine Produktionsumgebung, die Nachwuchskräfte in ihrem Berufsalltag immer häufiger vorfinden werden. Deshalb ist es uns wichtig, von der Arbeitsvorbereitung über die Auftragsverwaltung bis hin zur Dokumentation auf genau diesem technologischen Stand zu unterrichten“, erklärt Studiendirektor Friedel Duwenhorst als Leiter der Abteilung Technik.

Die Kombination aus Drehen und Fräsen in einer Aufspannung erlaubt eine wirtschaftliche Komplettbearbeitung von Werkstücken. „Da immer mehr Betriebe innovative Fertigungslösungen einsetzen, sind auch die Auszubildenden gewohnt damit zu arbeiten. Mit alten Maschinen könnten wir diesen Nachwuchs nicht angemessen unterrichten“, argumentiert Duwenhorst. 

Wie die Industrie müsse auch eine Bildungseinrichtung technologische Entwicklungen mitgehen. „Letztlich machen wir mit einem praxisnahen Unterricht und der zugehörigen Ausstattung auch Werbung für die technischen Berufe“, so der Studiendirektor.

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