Umgestaltung der Aschener Ortseingänge

Mittelinseln für die K 30

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Auf der Kreisstraße 30 an den Aschener Ortseingängen – aus Richtung Drebber in der Nähe der Einmündung Flaggeweg und aus Richtung Vechta – sollen im nächsten Jahr Mittelinseln installiert werden.

Aschen - Autofahrern wird im nächsten Jahr deutlich gemacht, wo der Ort Aschen beginnt: Auf der Kreisstraße 30 werden nach aktuellen Planungen an den beiden Ortseingängen – aus Richtung Vechta und Drebber – Mittelinseln installiert. Die Straße wird dort zudem verschwenkt, damit die Fahrer ihre Geschwindigkeit verringern.

Das ist – neben der Gestaltung eines Treffpunktes am Feuerwehrhaus in Heede – das zweite öffentliche Projekt, das voraussichtlich im Rahmen des Dorferneuerungsprogramms gefördert wird. Sowohl der Ausschuss für Stadtentwicklung, Planung und Umwelt als auch der übergeordnete Verwaltungsausschuss der Stadt Diepholz haben dem Antrag auf Bezuschussung einmütig zugestimmt.

Der Mittelinsel-Bau soll im Jahr 2019 realisiert werden, wenn auch die Kreisstraße 30 saniert wird.

Das Projekt „Ortseingangsgestaltung Aschen (K 30)“ ist in den Dorfentwicklungsplan als Ergebnis der Bürgerbeteiligung eingeflossen.

Mit dem Beschluss des Planes hatte der Rat der Stadt Diepholz am 14. Juni auch beschlossen, dass diese Maßnahme ein Startprojekt der Dorfentwicklung sein soll.

Die Planung wurde gemeinsam mit Bürgern erarbeitet und in einer Arbeitsgruppe konkretisiert, der Ortsvorsteher, Vertreter des Landkreises Diepholz, der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr sowie der Stadtverwaltung und des beratenden Büros angehörten.

Die Fördersätze von öffentlichen Projekten bewegen sich zwischen 43 und 63 Prozent der Kosten und richten sich in dem Dorfentwicklungsprogramm nach der Steuereinnahmekraft der jeweiligen Kommune. Aufgrund der relativ hohen Steuerkraft der Stadt Diepholz im Vergleich zu anderen Kommunen in Niedersachsen beträgt der Fördersatz aktuell für kommunale Maßnahmen in der Dorfregion Aschen, Sankt Hülfe, Heede 43 Prozent. 

Dieser Fördersatz kann aufgrund des bestehenden Regionalen Entwicklungskonzeptes gegebenenfalls um weitere zehn Prozent auf dann insgesamt 53 Prozent erhöht werden.

Die Gesamtkosten für die Umgestaltung der Aschener Ortseingängen betragen 111.600 Euro. Im Falle einer Förderung würde das Projekt mit maximal 59.148 Euro aus dem Dorfentwicklungsprogramm bezuschusst.

ej

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