3,6 Millionen Euro investiert

Stadtwerke-Neubau an der Amelogenstraße nahezu fertig

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Im neuen Kundencenter der Stadtwerke Huntetal an der Amelogenstraße in Diepholz (von links): Uwe Diephaus (Abteilungsleiter Vertrieb), Stephan Hebbeler (Bereichsleiter Beschaffung/Vertrieb), Bianca Lekon (Marketing) und Geschäftsführer Waldemar Opalla.

Diepholz - Von Eberhard Jansen. Modern, funktionell und in neuen Farben mit viel Orange und Grün: So präsentiert sich das Kundencenter der Stadtwerke Huntetal seitam Montag im Stadtwerke-Neubau an der Amelogenstraße. Dorthin ist der Kundenbereich des heimischen Energieversorgers umgezogen. Die alten, angemieteten Räume an der Wellestraße will der Landkreis Diepholz nutzen.

Das neue Gebäude, mit dem die Stadtwerke ihre Zentrale am Standort Diepholz erweitern, ist nach anderthalbjähriger Bauzeit nahezu fertig. Nach und nach ziehen nun die Verwaltungsbereiche dorthin um. „Wir haben den geplanten Kostenrahmen von 3,6 Millionen Euro eingehalten – und auch den Zeitplan“, freute sich Stadtwerke-Geschäftsführer Waldemar Opalla im Gespräch mit unserer Zeitung.

Das neue Gebäude bietet neben dem Kundencenter Raum für zeitgemäße Mitarbeiter-Arbeitsplätze. So sind 22 Büros, ein großer Tagungsraum und weitere Bereiche entstanden – alle mit moderner Technik ausgestattet.

Das bisherige Verwaltungsgebäude wird demnächst von den technischen Mitarbeitern genutzt. Es ist durch eine Brücke mit dem Neubau verbunden. Deren Höhe bestimmte die Höhe der Decke im neuen Kundencenter. Die Holzvertäfelung mit spezieller Dämmung führt zu einer angenehmen Akustik in dem großen Raum.

Offensichtlich verabschieden sich die Stadtwerke schrittweise von ihrer kalten Marken-Farbe Blau. Der große Schriftzug im Kundencenter ist orange, der Hintergrund grün – und echtes Moos!

Im Vorraum ist ein Geldautomat für Einzahlungen in bar oder per Karte installiert.

Im Altbau soll auch eine gemeinsame Kantine für alle Mitarbeiter entstehen, sodass das Team aus Technikern und Verwaltungsleuten ein größeres Zusammengehörigkeitsgefühl bekommt.

Bisheriges Stadtwerke-Verwaltungsgebäude platzte aus allen Nähten

Das bisherige Stadtwerke-Verwaltungsgebäude platzte seit Langem aus allen Nähten. Es war 1994 aufgestockt worden. Damals gab es dort 30 Mitarbeiter. Bis 2015 verdreifachte sich die Mannschaft dann fast. Gründe dafür waren unter anderem die Liberalisierung des Energiemarktes mit der Entwicklung neuer Produkte und Dienstleitungen sowie die Übernahme der Netze in Barnstorf und Wagenfeld.

Gleichzeitig stieg der Umsatz auf mittlerweile fast 100 Millionen Euro.

Die gestiegene Mitarbeiterzahl musste auf vier Standorte verteilt werden. Auch die Sozialräume waren in die Jahre gekommen und entsprechen nicht mehr aktuellen Standards. Die verschiedenen Örtlichkeiten hatten zudem zur Folge, dass Ressourcen wie der Empfang doppelt vorgehalten werden mussten, erläuterten die Stadtwerke. Diese Kosten können zukünftig eingespart werden – ebenso wie für Mitarbeiter- und Botenfahrten.

Das neue Gebäude hat etwa 1 700 Quadratmeter Nutzfläche.

Die Stadtwerke Huntetal unterscheiden sich laut Geschäftsführer Waldemar Opalla bewusst von anonymen Internetanbietern nicht nur durch Service, sondern auch durch regionale Präsenz mit persönlichen Ansprechpartnern.

Opalla über den Neubau: „Mit dieser Investition in die Zukunft bekennen sich die Stadtwerke Huntetal klar zum Standort Diepholz und zur Region.“

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