Wohl zufällig verlorenes Messer

Messerfund auf Barnstorfer Spielplatz - kurz nach einem Fund in Diepholz

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Auf Spielplätzen in Diepholz und Barnstorf sind innerhalb weniger Tage jewiels einmal Messer gefunden worden.

Auf einem Spielplatz in Diepholz ist Anfang Juni ein Messer gefunden worden. Einige Tage später kam es auch in Barnstorf zu einem Messerfund. Wie die Polizei jeweils berichtete, gebe es keinen bekannten Zusammenhang mit den Fällen, die in Bremen und Weyhe für Aufregung gesorgt hatten.

Update vom 17. Juni: Auf dem Spielplatz des DRK-Kindergartens an der Heinestraße in Barnstorf hat eine Mitarbeiterin der Einrichtung ein abgelegtes Messer gefunden. Ein Kind habe am Dienstag gegen 10.30 Uhr beim Spielen im Außenbereich des Kindergartens in einem Spielhaus ein Küchen-Schälmesser gefunden, heißt es ein einer Meldung der Polizei Diepholz.

Wegen der Auffindesituation und des Zustands des Messers gingen die Beamten am Mittwoch nicht davon aus, dass ein Zusammenhang zu den bereits bekannten Fällen von Messerfunden auf Spielplätzen in Weyhe und Bremen besteht. Eine Gefährdung für die spielenden Kinder bestand nach derzeitigen Erkenntnissen der Polizei offenbar nicht. Polizeisprecher Thomas Gissing kann derzeit nichts ausschließen, sieht aber auch keinen Zusammenhang mit dem Messerfund in der vergangenen Woche in Diepholz. „Möglicherweise handelt es sich bei dem Vorfall um ein zufällig verlorenes Messer, Ermittlungen zu einem möglichen Zusammenhang sind aber noch nicht abgeschlossen", sagte Gissing.

Polizei Barnstorf mahnt nach erneutem Messerfund zu besonderer Vorsicht

Die Polizei in Barnstorf nimmt diesen Vorfall ernst und ruft in der Meldung vom Mittwoch zur Vorsicht auf: „Schauen Sie auf Spielplätzen einmal genau hin und überprüfen Sie die Sicherheit der Spielgeräte, bevor sie Kinder dort spielen lassen. Melden Sie Ungewöhnliches umgehend der Polizei.“ Die Spielplätze in der Gemeinde Barnstorf werden laut Angaben der Polizei derzeit verstärkt kontrolliert.

Originalartikel vom 8. Juni: Aufgrund der Auffindesituation und des Zustands des Messers gehen die Beamten derzeit nicht davon aus, dass ein Zusammenhang zu den bereits bekannten Fällen von Messerfunden auf Spielplätzen in Weyhe und Bremen besteht. „Zudem lag das Messer in einer Position, bei dem eine beabsichtigte oder zufällige Verletzung des Rutschenden sehr unwahrscheinlich war“, so Gissing. Eine Gefährdung für rutschende Kinder habe nach derzeitigen Erkenntnissen nicht bestanden.

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