Mehrere tausend Besucher beim Oldtimertreffen / „Kommen an eine Grenze“

Aschen als Zwischenstopp auf dem Weg in die Schweiz

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Im Kipper- und Baumaschinenareal des Oldtimertreffens wurde kräftig Sand bewegt.

Aschen - „Das war das beste Treffen, das wir bisher hatten.“ Dass die Stimme des ansonsten sehr zufriedenen Hermann Hüntemann am Sonntagnachmittag etwas heiser rüberkam, lag auf der Hand. Ein anstrengendes Wochenende lag hinter ihm und seinen „Oldieschraubern“: Das 19. Oldtimertreffen in Aschen hatte tagelang vollen Einsatz der Organisatoren gefordert, von den Vorbereitungen ganz zu schweigen.

Rund 600 Fahrzeuge hatten den Weg nach Aschen eingeschlagen. Von historischen Autos über Lastwagen bis hin zu Traktoren und Baumaschinen. Etwa 70 Aussteller bildeten den großen Teilemarkt.

„Wir kommen da an eine Grenze“, gab Hüntemann zu. Einige Teilnehmer habe man noch auf einem Parkplatz Stellfläche bieten können, anderen musste abgesagt werden.

Es mögen mehrere tausend Besucher gewesen sein – 10000 schätzen die „Oldieschrauber“ – die in den zwei Tagen dem Tuckern der Motoren nach Aschen folgten. Die weiteste Anreise hatte ein Lastwagen, einen „Saurer“, den ein Ehepaar aus der Schweiz in Holland abgeholt hatte und auf dem Rückweg in Aschen Station machte.

Borgward, Isetta und Kreidler, Deutz, Lanz und Hanomag – alle gaben auf dem Museumsgelände und auf den umliegenden Flächen ein Stelldichein.

Teilweise waren die Fahrzeuge direkt im Rund der historischen Gebäude im Heimatmuseum abgestellt – ein reizvoller Anblick.

An anderer Stelle war blankpolierter Chrom nicht gefragt: Auf einem ehemaligen Acker neben dem Heimatmuseum ging das zweite Kipper- und Baumaschinentreffen über die Bühne. Wie in einer großen Sandkiste waren die Akteure mit ihren schweren Kettenfahrzeugen ganz in ihrem Element, schoben metertiefe Gruben aus, um den Sand an anderer Stelle wieder zu mannshohen Bergen aufzutürmen. Schon im zweiten Jahr hat sich die Baumaschinen-Teil zu einer Attraktion des Treffens gemausert.

Am Sonntag standen außerdem zwei Ausfahrten auf dem Programm, die eine für Autos und Motorräder, die andere – kürzer – für Lastwagen und Trecker.

Die Fahrzeuge wurden bewertet, einige Teilnehmer konnten sich daher nach Sonntagnachmittag über Pokale freuen.

„Im nächsten Jahr machen wir die Sache richtig rund“, kündigte Hüntemann schon mal an – und das im wahrsten Sinne des Wortes: 20 Jahre Oldtimertreffen. Für viele wird das wieder ein Grund sein, dem Tuckern der Motoren nach Aschen zu folgen.

sr

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